Energiespartipps

Energieeffizientes Zuhause: Weg mit den ganzen Energiefressern!

Energie und dazu Geld sparen! Das Energiesparpotenzial in den eigenen vier Wänden ist gerade im Herbst und im Winter riesig. LED-Leuchtmittel, Thermostate und Wassersparregler: JUMBO zeigt dir, wie einfach es ist, den Energieverbrauch zu senken und damit viele Franken einzusparen.

Beim Heizen, Kochen und Waschen: Wer im Haushalt Energie spart, schont die Umwelt. Jede Form von Energieträgern – sei es Strom, Gas, Kohle oder Öl – hinterlässt bei der Herstellung, dem Transport und beim Verbrauch ihre Spuren. Deshalb sollten wir alle unseren Energiebedarf flächendeckend reduzieren. Am besten gleich jetzt! Und denk daran: Einsparen bedeutet in diesem Fall nicht, auf etwas zu verzichten. Im Gegenteil, denn wenn auch du mit gutem Beispiel voran gehst und dein Zuhause öko-fit machst, dann sparst du damit auch ganz viel Geld! Wetten?

Bevor wir loslegen mit den Tipps noch dies: Natürlich ist der Energieverbrauch für jedes Haus anders. Er variiert je nach Alter, Bauart und Lebensstil der Bewohner. In einem unsanierten Altbau verpufft viel mehr Wärme als in einem Minergie-Haus. Und eine fünfköpfige Familie mit Teenagern verbraucht mehr Ressourcen als eine WG oder ein Einpersonenhaushalt. Sparen können wir mit den nachfolgenden Tipps aber alle – und es ist viel einfacher, als man denkt!

Weihnachtsbeleuchtung einsparen – lohnt sich das?

Vergleich Stromverbrauch Weihnachtsbeleuchtung und andere Elektrogeräte

In Zeiten der Energieknappheit könnte der Gedanke aufkommen, in diesem Jahr auf die festliche Beleuchtung zur Weihnachtszeit zu verzichten. Aber lohnt sich das? Mit modernen Leuchtmitteln: kaum. Eine 75-Meter-Lichterkette mit 1500 LEDs zieht gerade einmal 8,4 Watt. Schaltest du dann noch eine mechanische Zeitschaltuhr dazu (die etwa ein Watt zieht), damit die Lichter nur abends z.B. während 6 Stunden leuchten, kommst du auf einen ziemlich niedrigen Stromverbrauch von etwa 75 Wattstunden pro Tag. Damit ist der Energieverbrauch, um eine solche Lichterkette während 20 Tagen in der Adventszeit leuchten zu lassen, vergleichbar mit:

  • Einer Stunde Betrieb eines Backofens
  • Neun Minuten Duschen mit Durchlauferhitzer
  • 45 Minuten Haare föhnen
  • Eine Ladung Wäsche mit dem Tumbler trocknen

Es gibt also deutlich wirkungsvollere Wege, Strom zu sparen: Täglich eine halbe Minute kürzer heiss duschen. Eine kalte Mahlzeit in zwei Wochen. Die Haare an der Luft trocknen lassen. Die Wäsche aufhängen, statt sie maschinell zu trocknen. Weitere Stromspartipps liefert das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK auf seinen Seiten mit Tipps zum Energie- und Wassersparen.

LED-Leuchtmittel – die leuchten ein!

In einem durchschnittlichen Schweizer Haushalt fliesst fast ein Viertel des Stroms in die Unterhaltungselektronik wie Internet, TV, PC, Telefonie oder elektronische Spielkonsolen (Heizenergie und Warmwasseraufbereitung ausgeschlossen). Gleich auf Platz zwei der Stromfresser: Die Beleuchtung mit einem Anteil von 15 Prozent. Da steckt eine ganze Menge Sparpotenzial – und vor allem stecken vielerorts die falschen Leuchtmittel in den Lampen.

Ein 4-Personen-Haushalt, der sämtliche Leuchtpunkte – ob Glühlampen oder Halogen – konsequent auf LED umrüstet, kann bis zu 80 Prozent des Beleuchtungsstroms einsparen. Wow! Erschreck dich jedoch nicht ab dem Preis von LED-Leuchtmitteln, die gut und gerne 15 Franken kosten können. Je nach Fassung und Modell gibt es sie aber auch schon ab einigen wenigen Franken. Die Investition lohnt sich nach drei, vier Jahren aber definitiv: denn hochwertige LED-Leuchtmittel haben eine Lebensdauer von 15 bis 35 Jahren.

Tipp

Rüste Räume und Bereiche, die du oft nur kurz benutzt, mit einer automatischen Lichtschaltung aus. So ist garantiert, dass niemand das Licht brennen lässt. Mach deinen Hausverwalter auf die LED-Thematik aufmerksam und generell gilt: Licht ausschalten, wenn du den Raum verlässt.

Energieeffizienzklassen

Neue Regelung seit 2021

Seit März 2021 gibt es eine neue Bewertungsskala für das europäische Energieeffizienzlabel. Zunächst wurden die neuen Energieeffizienzklassen nur für Elektrogeräte eingeführt. Seit dem 1. September 2021 gelten die neuen Klassen auch für Leuchtmittel.

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Wassersparregler: so sparst du beim Wasserverbrauch ...

... ohne es zu merken. Montiere Wassersparregler auf deine Armaturen in Bad, Dusche und Küche. Spare Wasser und damit auch Energie, die für die Warmwasseraufbereitung draufgeht. Ein Beispiel: Ein Strahlenregler begrenzt den Durchfluss bei einem Wasserhahn im Badezimmer je nach Modell auf 5 Liter pro Minute – bei perfekter Strahlqualität. Ältere Modelle spülen teilweise das Dreifache an Wasser und damit auch an Geld die Rohre runter. Dasselbe gilt fürs Duschen und für die Spülarmatur in der Küche. Auf Wassersparregler umzurüsten kostet einen Haushalt mit zwei Duschen und vier Wasserhähnen keine hundert Franken. Das Resultat: Über die ganze Nutzungsdauer solcher Regler gesehen liegen hier Einsparungen von mehreren hundert Franken drin.

Tipp

Dusche, anstatt zu baden. Während für eine Dusche etwa 80 Liter Wasser genügen, verbraucht ein Vollbad fast dreimal so viel Energie und Wasser. Wasche die Hände mit kaltem Wasser – so sparst du Energie in der Warmwasseraufbereitung.

Heizkörper-Thermostate: richtig heizen, richtig sparen

Nein, frieren soll im Herbst und Winter niemand. Aber müssen im eigenen Zuhause wirklich jahrein, jahraus sommerliche Temperaturen weit über 20 Grad herrschen? Definitiv nicht. Trotzdem entfällt in einem nicht optimal gedämmten Haus im Durchschnitt etwa 70 Prozent des Energieverbrauchs eines Haushalts auf die Heizung.

Um die Raumtemperatur jederzeit im Blick zu haben, gibt es Thermostate, die du einfach an den Heizkörper montierst und via App steuerst. So kontrollierst und regulierst du deine Zimmertemperaturen, auch wenn du nicht daheim bist. Der Effekt: Experten sagen, dass pro eingespartem Grad Wärme etwa 6 Prozent weniger Energie und damit auch weniger Geld verpufft.

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