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Holen Sie sich das Badevergnügen in Ihren Garten. Das geht ganz einfach. Auch aufblasbare Pools oder Gartenpools mit Stahlrahmen oder einer Stahlwand sorgen für Abkühlung und richtig viel Spass. Gartenpools sind eine wunderbare Alternative zum eingebauten Swimmingpool und eine Lösung für den ganzen Sommer. Ein solcher Pool bietet viel für wenig Geld. Nach dem Sommer kann der Aufstellpool ganz einfach abgebaut werden und macht Platz für andere Dinge im Garten. Und im nächsten Sommer ist er ebenso einfach wieder aufgebaut.

Bevor Sie im Garten um die Wette planschen, sollten Sie genau überlegen, welcher Pool für Sie der richtige ist. JUMBO beantwortet Ihnen die wichtigsten Fragen, erklärt Ihnen Unterschiede und gibt Ihnen wertvolle Tipps zur Pflege und Instandhaltung Ihres Gartenpools.

IST DER POOL FÜR DIE KINDER ODER DIE GANZE FAMILIE?

Wenn Sie einen Swimmingpool im Garten aufstellen möchten, in dem Ihre Kleinen nach Herzenslust planschen können, reicht Ihnen ein kleineres Modell aus – auch Kinderpools, Planschbecken und Funpools genannt. Häufig erfüllt ein klassisches Aufblasbecken oder ein etwas grösserer Kinderpool mit Rahmen alle Bedürfnisse. Achten Sie vor allem bei einem Kinderpool für kleine Kinder darauf, dass dieser nicht in der prallen Sonne steht oder dass er beschattet werden kann. So sind Ihre Kleinsten beim stundenlangen Planschen vor der Sonne geschützt. Soll der Pool der ganzen Familie dienen – also für vier bis sechs Personen zeitgleich nutzbar sein –, haben Sie die Wahl zwischen eckigen und runden Modellen. Die Auswahl ist gross. Es gibt winterfeste Stahlbecken und widerstandsfähige, flexible PVC-Becken. Wir raten Ihnen auf eine Füllmenge von mindestens 15´000 Liter (15 m³) zu achten.

SOLL DER POOL RUND, OVAL ODER ECKIG SEIN?

Gartenpools zum Aufstellen gibt es heutzutage in verschiedenen Formen. Welche Form Ihr Aufstellpool haben soll, können Sie vollkommen Ihrem Geschmack und dem verfügbaren Platz überlassen. Die unterschiedlichen Formen – ob rund, oval oder eckig – haben keine entscheidenden Vor- und Nachteile. Sie unterscheiden sich weder preislich, noch sind runde oder eckige Aufstellpools robuster oder in irgendeiner Form unterschiedlich «standfester».

WO SOLL DER GARTENPOOL AUFGESTELLT WERDEN?

Bei der Wahl des Standortes Ihres Aufstellpools spielt zuallererst die Beschaffenheit des Untergrunds eine Rolle. Der Boden am Aufstellort sollte glatt, eben und frei von spitzen Gegenständen wie Steinen oder Ästen sein. Grundsätzlich sollte der Untergrund kein Gefälle aufweisen. Beim Stahlrahmen- und Stahlwandpool haben Sie allerdings die Möglichkeit, kleine Unebenheiten des Bodens oder ein kleines Gefälle durch Unterleghölzer auszugleichen. Zudem muss der Boden tragfähig genug sein, um das nicht unerhebliche Gewicht des gefüllten Pools und der darin badenden Personen tragen zu können. Als Nächstes bedenken Sie bitte auch den Sonnenverlauf. Wollen Sie den ganzen Tag in der Sonne baden oder soll der Swimmingpool eher im Schatten stehen? Und auch Bäume, die Laub abwerfen könnten und dadurch den Pool schnell verschmutzen, sollten Sie beachten. Wir raten Ihnen auch, den Standort so zu wählen, dass eine Stromversorgung für die Filterpumpe jederzeit problemlos und sicher möglich ist.

KANN ICH DEN POOL AUF DER TERRASSE ODER DEM BALKON AUFSTELLEN?


Solange weder der Mietvertrag noch die Hausordnung das ausdrücklich verbieten, können Sie ein Planschbecken auf dem Balkon aufzustellen. Neben den rechtlichen Aspekten spielt allerdings auch die Statik des Bauwerks eine Rolle. Ein gefüllter Aufstellpool hat ein ordentliches Gewicht. Für einen Pool mit 2 Metern Durchmesser braucht es um die 4000 Liter Wasser. Damit stehen 4 Tonnen auf Ihrem Balkon oder der Terrasse. Klären Sie ein solches Vorhaben vorher mit einem Statiker ab. Ein Standardbalkon hält etwa einer Belastung von 400 bis 500 Kilogramm pro Quadratmeter stand. Ein kleines Planschbecken können Sie in der Regel problemlos auf dem Balkon oder der Terrasse aufstellen. Doch stellen Sie sich davor die Fragen der Entleerung des Kinderpools. Hierzu einfach das Ventil zu öffnen, ist auf dem Balkon keine gute Idee. Am besten wird es sein, wenn Sie das Wasser per Schlauch ablassen und dabei das Winkelheber-Prinzip nutzen. Dazu den Schlauch kurz in den Mund nehmen und so lange wie an einem Strohhalm saugen, bis das Wasser kommt. Ist der Schlauch lang genug, können Sie das Wasser dorthin leiten, wo Sie es brauchen können – zum Beispiel zum nächsten Blumenbeet. Das Wasser sollte in dem Fall nicht gechlort sein. Alternativ können Sie das Wasser auch mit einem geeigneten Behälter abschöpfen.

SOLL ES EIN STAHLRAHMENPOOL, EIN STAHLWANDPOOL ODER EIN AUFBLASBARER GARTENPOOL SEIN?

Bei der Wahl des Materials und der Beschaffenheit des Pools scheiden sich die Geister häufig am meisten. Während für die einen ein aufblasbarer Rundpool mit PVC-Becken völlig ausreichend ist, ist anderen ein Stahlrahmenpool oder ein Stahlwandpool deutlich lieber. Das aufblasbare Modell ist wesentlich schneller und einfacherer auf- und abgebaut. Der Pool mit Stahlrahmen punktet durch seine Standsicherheit. Ausserdem kann man Unebenheiten des Bodens gut mit Unterleghölzern ausgleichen und damit die Standfestigkeit erhöhen. Stahlrahmenpools und Stahlwandpools gibt es in runder und eckiger Ausführung. JUMBO macht den Vergleich:

WELCHES ZUBEHÖR BRAUCHE ICH FÜR MEINEN GARTENPOOL?

So richtig sinnvoll ist der Swimmingpool im Garten, wenn er mehrere Jahre genutzt werden kann. Um Löchern im Poolboden vorzubeugen, sollten Sie eine robuste Bodenplane oder Bodenplatten unter den Pool legen. Bodenplatten aus Moosgummi eignen sich gut für Kinderpools, denn sie machen den Boden weicher und angenehmer. So kommt es auch bei wilden Sprüngen und «Ausrutschern» nicht zu Tränen. Am besten legen Sie die Bodenplatten so aus, dass ein breiter Rand um den Pool entsteht, damit beim Aussteigen niemand ausrutscht oder auf etwas Spitzes tritt. Mit einer Pool-Abdeckplane schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Eine Abdeckplane schützt den Pool vor hineinfallenden Blättern, Insekten und anderem Schmutz und wirkt gleichzeitig wie ein Treibhaus. Wenn die Sonne auf den abgedeckten Pool scheint, erwärmt sich das Wasser merklich. Für «Warmplanscher» eignet sich eine Thermoplane. Mit dieser speziellen Poolabdeckung mit Luftpolstern erhöht sich die Wassertemperatur um bis zu 5 Grad, ganz ohne teure Poolheizung oder kannenweise heisses Wasser. Abdeckplanen gibt es in verschiedenen Grössen und Formen.

Wer einen grossen Pool mit hohem Rand hat, kommt sicher mit einer Pool-Leiter hinein. Gerade für Kinder ist die Pool-Leiter ein Sicherheitselement, damit sie nicht zu waghalsigen Kopfüber-Aktionen verleitet werden oder den Pool beim Hineinklettern beschädigen.

Weiter unten lesen Sie, mit welchem Pool-Zubehör Sie Ihren Gartenpool richtig pflegen und reinigen.

WOHER KOMMT DAS WASSER FÜR DEN AUFSTELLPOOL?

Das Wasser für Ihren Aufstellpool im Garten kommt am besten aus dem Gartenschlauch. Da ein grosser Familienpool sehr viel Wasser fasst, kann eine Poolfüllung die Wasserrechnung deutlich erhöhen. Sparsamer und wesentlich nachhaltiger ist es, in Pool- und Wasserpflege zu investieren. Wer eine Regenwasserzisterne im Garten hat, kann seinen Pool daraus umweltfreundlich und kostengünstig füllen. Kleine Kinderpools lassen sich mit etwas Vorsicht mit Putzeimern oder Giesskannen befüllen. Auf keinen Fall dürfen Sie ohne Genehmigung Hydranten anzapfen, um Ihren Pool zu füllen, das wäre Diebstahl. Für die Nutzung von Hydranten wenden Sie sich an Ihre Gemeinde.

POOLPFLEGE: DAMIT DER SPASS ANDAUERT: WIE PFLEGE ICH MEINEN GARTENPOOL RICHTIG?

Die richtige Poolpflege beginnt mit der Poolabdeckung. Pools ab einer gewissen Grösse brauchen eine Filterpumpe, die bei diesen Pools meist mitgeliefert wird. Die Filterpumpe funktioniert mit Strom, der Pool sollte also so aufgestellt sein, dass die Pumpe unkompliziert und gefahrlos an Strom kommt. Lassen Sie die Pumpe nicht laufen, während Personen im Pool sind. Idealerweise filtern Sie den Pool mehrere Stunden am Stück über Nacht. Der Filter muss regelmässig gesäubert werden. Das geht sehr einfach und schnell unter einem starken Wasserstrahl. Trotz des Filterns können sich leicht glitschige Algen im Pool bilden. Um diese und anderen Schmutz zu bekämpfen, gibt es praktische Chlordosierer. In diesen schwimmenden Behälter legen Sie je nach Wassermenge eine oder den Bruchteil einer Chlortablette und geben dann den Dosierer aufs Wasser. Ist das Chlor verbraucht, dreht sich der Dosierer um. Für die richtige Chlordosierung eignet sich ein Pool-Testkit zur Bestimmung des pH-Wertes. Nutzen Sie Chlordosierer und Testkit nur, wenn keine Personen im Pool sind, und halten Sie sie unbedingt von Kindern fern. Sollte trotz aller Pflege und Reinigung trotzdem Schmutz am Boden sein, lösen Sie ihn mit einer Poolbürste und fangen ihn mit dem Poolkescher ein. So entlasten Sie auch den Filter. Oder greifen Sie zum Poolsauger. Sollte Ihr Pool trotz aller Vorsicht und trotz Bodenplatten doch einmal ein kleines Loch haben, gibt es praktische Pool-Reparatur-Sets. Damit flicken Sie kleine Löcher unsichtbar und haltbar – sogar direkt unter Wasser.

SOMMER VORBEI – STÖPSEL RAUS: WIE ENTSORGE ICH DAS POOLWASSER RICHTIG?

Nach dem letzten Badetag zieht man den Stöpsel und verpackt den Pool bis zum nächsten Jahr. Ganz so einfach ist es leider nicht. Bei kleinen Kinderpools, in denen das Wasser ungechlort nur wenige Tage genutzt wurde, können Sie das machen. Eine sinnvollere Variante für den Wasserwechsel in Kinderpools ist es aber in heissen Sommern, das Badewasser der lieben Kleinen zum Blumengiessen zu verwenden. Die meisten grösseren Pools enthalten gechlortes Wasser, um mit einer Füllung die ganze Saison zu überstehen. Das dürfen Sie aus Umweltgründen nicht einfach in den Garten fliessen lassen. Wenn Sie es nicht eilig haben, warten Sie einfach einige Tage nach der letzten Benutzung. Wenn Sie genau nach Empfehlung gechlort haben, sollte der Chlorwert nach 48 Stunden unter dem Grenzwert von 0,05 mg/l liegen, ab dem man das Wasser einfach ablassen darf. Wenn Sie sich nicht sicher sind, warten Sie einfach ein paar Tage länger. Lassen Sie dann das Wasser in Ihren Garten laufen, und zwar immer nur so viel auf einmal, dass es den Garten nicht überschwemmt. Im Zweifel lassen Sie über mehrere Tage immer einen Teil ablaufen. Wenn Sie gechlortes Wasser schnell loswerden möchten, bleibt nur die Kanalisation. Hierzu benötigen Sie eine Pumpe und einen Schlauch zum nächsten Abwasserkanal. Erkundigen Sie sich vorher bei der Gemeinde, ob der betreffende Kanal wirklich in die Kanalisation führt und nicht in ein öffentliches Gewässer.

WANN BRAUCHE ICH EINE BEWILLIGUNG DER GEMEINDE?

Die Regelungen sind von Kanton zu Kanton unterschiedlich. Doch in den meisten Kantonen braucht es auch für Aufstellpools eine Bewilligung der Gemeinde. Häufig allerdings erst für einen Pool ab 10 Quadratmetern Poolfläche und 1,5 Metern Randhöhe. Erkundigen Sie sich sicherheitshalber vor dem Kauf eines grossen Planschbeckens bei Ihrer Gemeinde. Dabei erhalten Sie auch gleich die nötigen Formulare.

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