logo
sticky header background
Sonderverkauf sticky header logo

Reparaturen in und rund ums Haus fallen oft dann an, wenn man nicht damit rechnet. Gut, wenn Ihre Werkzeugkiste auf dem neusten Stand ist und Sie kaputte Werkzeuge laufend ersetzen. Aber welches «Ablaufdatum» haben Hammer, Bohrer und Schraubenzieher?

07. Dezember 2018 | Luk von Bergen


Das ist ärgerlich: Sie freuen sich auf einen gemütlichen TV-Abend, setzen sich aufs Sofa und stellen die Schüssel mit den Chips auf den Salontisch. Eines der Tischbeine hat bereits seit einiger Zeit eine Schraube locker, die nun – schwupps! – rausfällt! Das Tischbein fällt ab, das Tischchen kippt, die Chips liegen auf dem Teppich. Doppelt ärgerlich: Ihr Kreuzschraubenzieher ist durchgewetzt und stumpf. Reparieren des Salontischs? Fehlanzeige! Ach, hätten Sie das Werkzeug nur früher ersetzt! So oder ähnlich verhält es sich mit allen Klassikern der Werkzeugkiste. Wann ist Ersatz angesagt? 

Stumpf, abgebrochen? So leben Ihre Schraubenzieher länger

Mit dem Schraubenzieher ist es wie mit dem Korkenzieher: Hat man keinen zur Hand, kommt man auf schlechte Ideen. Zum Beispiel den Korken mit einem Messer zu entfernen oder – um beim Thema zu bleiben – eine Schraube mit dem Fingernagel reinzudrehen. Autsch! Also: Wichtig ist, dass Sie Schraubenzieher in allen Grössen und Formen haben. Denn ist der Schlitzschraubenzieher zu klein für die Schraube, kann die Spitze brechen. Ist der Kreuzschraubenzieher abgestumpft, greift er nicht mehr richtig, sie rutschen ab, beschädigen Werkzeug, Schraube und auch die Unterlage.

Tipp

Ersetzen Sie kaputtes Werkzeug umgehend und achten Sie darauf, dass Sie für die verschiedenen Schraubengrössen die passenden Schraubenzieher haben.


Gross und klein: Zu den Schraubenziehern in allen möglichen Farben und Grössen.

Scharfer Schnitt: So schneidet Ihr Messer besser ab

Beim Cuttermesser – auch Teppich- oder Japanmesser genannt – ist die Situation eigentlich klar: Schneidet es nicht mehr, müssen sie die Klingenspitze an der Sollbruchstelle abbrechen und/oder ersetzen. Egal, mit welchem Messer- und Klingentyp Sie arbeiten, ob Abbrechklinge, Trapezklinge oder Hakenklinge, warten Sie nicht zu lange mit dem Wechsel. Denn stumpfe Klingen liefern keine scharfen Resultate. Ihr Arbeitsmaterial wird beschädigt, reisst oder franst aus.

Tipp

Testen Sie die Klinge vor dem Einsatz auf einer Unterlage und mit Material, das Sie nicht mehr brauchen.


Schnittige Helfer: Messer und Ersatzklingen bestellen.

Kleine Keile: So reparieren Sie Ihren Hammer

Der Hammer ist ein Werkzeug, das rein vom massiven Material her kaum totzukriegen ist. Nur: Das Kopfteil, der eigentliche Hammer also, kann sich durchaus vom Holzstiel lockern, lösen und abfallen. Hier gibt es folgenden Trick, damit Sie trotzdem weiterarbeiten können: Hammer wieder einstielen und einen dicken Nagel senkrecht in den Stiel schlagen. Der Nagel spreizt den Stielkopf und festigt so den Hammer.

Hammer-Tipp

Es gibt spezielle Stahlkeile, die Sie anstelle des Nagels in den Stiel schlagen können. Wenn Sie solche Keile griffbereit haben, arbeiten Sie professionell und sicher weiter.


Hammer-Teilchen: Dank den Stahlkeilen müssen Sie den Hammer nicht gleich ersetzen. Vorausgesetzt, der Stiel ist noch intakt.

Alles schief? So ersetzen Sie doch endlich Ihre Wasserwaage!

Das ist so richtig frustrierend! Sie haben soeben ein Regal an die Wand geschraubt, sehen sich Ihr Werk aus einigen Metern Entfernung nochmals an und: schief! Das Regal ist schief! Schief! Wie konnte das passieren? Vermutlich sollten Sie Ihre Wasserwaage ersetzen. Denn es kann durchaus sein, dass nicht Sie unpräzise arbeiten, sondern Ihr Werkzeug. Weg damit!

Tipp

Testen Sie, ob Ihre Wasserwaage noch funktioniert. Erstens: Auf den Tisch legen und schauen, wo sich die Blase befindet. Zweitens: Wasserwaage um 180° drehen und schauen, wo die Blase (Libelle) jetzt ist. Bei einer funktionstüchtigen Wasserwaage ist die Blase am selben Ort, wenn nicht, können Sie die Wasserwaage wegschmeissen.


Präzise Resultate: Mit diesen Wasserwaagen gehen Sie kein Wagnis ein.

Besser bohren: So machen Ihre Löcher Freude

Stellen Sie sich vor, Ihr Zahnarzt bohrt mit alten Bohraufsätzen in Ihrem Mund rum! Eben: auch Ihre Wände und andere Arbeitsunterlagen verdienen einwandfreies Bohrmaterial. Sobald Sie beim Bohren abrutschen oder mit viel Druck murksen müssen, sollten Sie Ihre Bohraufsätze auswechseln. Ansonsten beschädigen Sie nur unnötig die Tapeten, den Putz oder Ihre Möbel.

Tipp

Von Holz – bis Beton – verwenden Sie wirklich nur die Bohraufsätze, die fürs Material geeignet sind.


Saubere Löcher: Bohraufsätze für verschiedene Unterlagen gibt’s auch im Set.

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren

Mit den richtigen Werkzeugen ins Abenteuer

mehr

Schlüsselbrett mit Kartenhalter und Ablage selber basteln

mehr

Bohren, Schrauben und Hämmern wie ein Profi

mehr

Life Hacks: Erste Hilfe beim Bohren

mehr