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Werden Sie im Herbst, wenn die Blätter von den Bäumen fallen, auch zum «Laubbuster», der alles daransetzt, seine Umgebung vom Laub zu befreien? Mit diesen Geräten klappt’s am besten!

Aktualisiert, 25. September 2019| Luk von Bergen

Es passiert genau jetzt und es passiert überall. In Ihrem Wohnort, an Ihrer Strasse, in der Nachbarschaft: Es passiert vor Ihren Augen!



Laubblätter fallen von den Bäumen und decken alles zu! Ihren Rasen, den Balkon, die Garageneinfahrt. Was tun? Die Geisterjäger im 80er-Kinohit «Ghostbusters» haben es vorgemacht: Wenn es etwas zu beseitigen gibt, dann ran an die Geister, den Gozer, den Slimer – in unserem Fall – an das Laub! Packen wir’s an! Etwa so...



Die richtigen Gerätschaften sind nicht nur bei den «Ghostbusters» die halbe Miete, sondern natürlich auch bei den «Laubbusters». Im Gegensatz zu unserem nicht ganz SUVA-konformen Filmvorbild allerdings, empfehlen wir, beim «Laubbustern» zwingend einen Gehörschutz zu tragen. Denn die Lautstärke aller drei Laubbläsern/-saugern, die wir Ihnen vorstellen, bewegt sich um 100db rum, was etwa gleich laut ist, wie ein Rammstein-Konzert, das sich an die gesetzlich festgelegten Normen für Musikveranstaltungen in der Schweiz hält.

Also: Was wollen Sie genau? Wieder einmal «Ghostbusters» schauen? Laub blasen? Laub saugen und häckseln? Alles? Kein Problem, wir zeigen ihnen, welche verschiedenen Geräte es gibt, um Jagd auf die Laubblätter zu machen.

Der Akku-Laubbläser: Handlich und leicht auf Blätterjagd

Die Frauenquote bei den «Ghostbusters» ist inexistent. Erst sind es drei, später vier Typen, die den Geistern den Garaus machen. Bei den «Laubbusters» soll sich das ändern! Wir empfehlen deshalb: Frauen, ran an die Kanonen! Am besten an ein Akku-betriebenes Modell wie zum Beispiel den 40V Axial Single von Greenworks. Mit seinen gut 2 Kilo Gewicht und der Länge eines halben Meters ist er handlich leicht und passt sozusagen in jede Damenhandtasche. Aber Achtung: Auch der Axial Single ist ein kleiner Wirbelwind und schafft es auf eine Blasgeschwindigkeit von bis zu 177 km/h. Gut festhalten, liebe «Laubbusterinnen»!


Tipp: Eignet sich speziell für kleinere Flächen auf Terrassen, Balkonen und im Gärtchen. Und ja: Auch Männer machen damit eine gute Figur!

Der Elektro-Laubbläser: Leistungsstarker Alleskönner




Stellen Sie sich vor, Sie sind als «Laubbuster» auf Ihrem Rasen mitten in einem Blättergefecht und plötzlich geht gar nichts mehr. Was ist passiert? Kabel zu kurz, Stecker raus. Ja, mit einem Elektro-Laubbläser kann sowas passieren. Das wäre es dann auch schon mit den Nachteilen. Denn am Beispiel des Gardena Ergo-Jet 2500 sehen Sie, dass Elektro-Laubbläser durchaus an der Leistung von Benzinern kratzen können. Das Gardena Kombigerät schafft eine Blasleistung von 310 km/h, kann mit seiner KlickFit-Technologie werkzeuglos vom Bläser zum Sauger umfunktioniert werden - inklusive 45 Liter Fangsack. Ach ja: Sein kompromissloses Metallhäckselrad macht Konfetti aus gefallenen Blättern...


Tipp: Aufgrund des drohenden Kabelsalats eher für kleinere und mittlere Flächen geeignet. Ausser, man ist sich nicht zu schade, die ganzen langen Kabel nach getaner Arbeit wieder einzurollen.

Der Benzin-Laubbläser: Heiliger Fangsack, geht der ab!




Wer seine Laubflächen mit einem Benziner bearbeitet, setzt auf Leistung, braucht ein gewisses Mass an Muckis und sollte natürlich süchtig sein, nach dem Duft von verbranntem Kraftstoff. Am Beispiel des Benzin-Laubbläsers des US-Herstellers McCulloch sieht man deutlich: Da steckt was drin! Das Kombigerät wiegt vollgetankt etwa fünf Kilo und kann durchaus als Gartentornado bezeichnet werden. Denn mit seiner Blasgeschwindigkeit von bis zu 322 km/h ist er der Terminator unter den «Laubbusters» - wenn er auftaucht, machen sich die Blätter schier freiwillig von der Matte. Nebst blasen, kann er auch saugen und häckseln, die zerkleinerten Blätter sammelt er in seinem 45 Liter Fangsack. Rabiat und zuverlässig.


Tipp: Besonders geeignet für mittlere und grössere Flächen mit viel Laub, kleinen Ästen oder Rasenschnitt. Beseitigt auch nasses Material problemlos.

Auch ein Klassiker: Wie wär’s mit einem Laubrechen?




Was «Ghostbusters» in der Kategorie Science-Fiction-Fantasy-Film ist, ist der gute alte Laubrechen in der Sparte Gartenwerkzeuge. Einfach im Unterhalt, einfach zu bedienen, einfach zeitlos.


Tipp: Eignet sich für sämtliche Flächen. Ist alles eine Frage des Zeitbudgets. Wer Hilfe im Garten braucht, findet diese auch bei needhelp.

Drei nützliche Dinge, die Sie mit Laub anstellen können

Wie viel Laub in der Schweiz jährlich zu Boden fällt, ist nicht bekannt. Allein in den Städten Zürich und Bern kommen jährlich rund 1500 Tonnen Laub zusammen. Nur, was tun mit dem ganzen Laub? Wir haben drei Ideen für Sie – abseits der Grüntonne.


  • Beeren beglücken
    Der natürliche Lebensraum von Beeren ist am Waldrand, geschützt von einer Strauchschicht, Laubresten und Geäst. Beerensträucher lieben diese Art von nährstoffreichem Boden. Damit Sie im nächsten Sommer eine ertragreiche Beerenernte pflücken können, raten wir Ihnen, den Boden um die Beerenstauden jeweils im Herbst mit einem Gemisch aus Kompost, gemähtem Gras, Stroh und Laub locker zu bedecken. Dieser Vorgang wird «mulchen» genannt.


  • Kompost anhäufen
    Sorgen Sie für einen fruchtbareren Boden im ganzen Garten mit Kompost. Anstatt Ihr Laub in der Grüntonne zu versenken, können Sie es nutzen, um Ihren Kompost anzureichern. Wie Sie das richtige Gemisch an Nährstoffen im Komposthaufen hinbekommen, erfahren Sie in unserem Blog-Artikel über Kompost.


  • Igel beherbergen
    Lassen Sie zusammengerechtes Laub nicht auf einem Haufen liegen, dies könnte Igel anlocken. Ein Laubhaufen ist jedoch kein geeigneter Platz für den Winterschlaf. Durch Wind, Regen und Schnee kann der Haufen zusammenfallen, und der Igel erfriert. Nutzen Sie Laub lieber für einen kuscheligen Untergrund in einem selbstgebauten Igelhaus. Wie Sie ein Igelhaus bauen, lesen Sie im PDF-Expertentipp.
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