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Grillratgeber

Welcher Grill-Typ bist du?

Auf dem Smoker, Elektro-, Holzkohle- oder Gasgrill – wie magst du dein Stück Fleisch? Der Grill-Ratgeber zeigt dir die Vorzüge der verschiedenen Grill-Typen auf.

31. März 2017  |  Luk von Bergen

«Bei unseren Nachbarn knistert es immer noch. Liegt es am Holzkohlegrill?»

Mark (37)


Lieber Mark

Ja, es liegt wohl tatsächlich am Holzkohlegrill. Es soll knistern. Und glühen. Weisst du, es braucht Zeit, um etwas wirklich zum Glühen zubringen. Das passende Holz oder die passende Grillkohle. Anfeuern. Ein Ritual. Auf das Ziel fokussieren. Arbeiten. Platzieren, positionieren, entfachen. Das dauert. Und das soll es auch. Mit einem Holzkohlegrill verfolgt man nicht den schnellen Genuss, nein, der Weg gehört zum Ziel und sorgt bereits vor dem Essen für eine Zufriedenheit und Gelassenheit, die kaum zu übertreffen ist. Diese Vorbereitung, dieses Vorspiel gehört für viele zum Grillgenuss. Probiere es aus! Feile an deiner Technik, warte den perfekten Moment ab, um deine Würste sanft auf die perfekt temperierte Glut zu legen. Es wird erst leicht zischen, ein erster Grillduft wird dich und deine Umgebung betören, bevor du dein Grillgut über deiner Glut zum Höhepunkt grillieren wirst. Wahnsinn. Mach den Deckel drauf. Oder auch nicht. Reguliere die Temperatur mittels Belüftungsschlitzen im Unterteil oder im Deckel des Holzkohlegrills. Oder auch nicht. Und – ganz wichtig – geniesse, was du heiss gemacht hast. Ein Holzkohlegrill muss auch gereinigt werden, das gehört dazu. Als Teil des Rituals wirst du auch das geniessen. En Guete!


Tipp

Ein guter Hitzeschutz an den Griffen sorgt beim Holzkohlegrill für mehr Sicherheit. Ist dir die Mobilität des Grills wichtig, solltest du ebenfalls auf die Qualität der Rollen achten.

«Ist Grillieren mit dem Gasgrill wirklich ungefährlich?»

Flämmli (Züribiet)


Hoi Flämmli

Wäre es gefährlich, dann würden wohl auch in deiner Nachbarschaft ständig Hobbygrilleure in die Luft fliegen. Ein Gasgrill ist nicht gefährlicher als der Herd in deiner Küche. Gasflasche aufdrehen. Grillieren. Gasflasche zudrehen. Flamme weg. Immer draussen, niemals in geschlossenen Räumen. Ein Gasgrill bietet aber vorallem viele Vorteile: Per Knopfdruck schnell und bequem einsatzbereit, die Temperatur ist einfach und exakt regulierbar, und je nach Modell, mit oder ohne Deckel, sind mehrere Garmethoden bis hin zum Barbecuen möglich. Leere Gasflaschen lassen sich im Handumdrehen auswechseln, und entgegen vielen Schauermärchen explodieren sie weder bei starkem Sonnenschein, noch bei längerem Grillieren. Sachgemässe Anwendung vorausgesetzt. Das Grillerlebnis mit dem Gasgrill beschert dir höchstens eine Geschmacksexplosion. Und davon kriegst du nicht mal schwarze Hände.


Tipp

Ein guter Gasgrill hat mehrere Brenner, die für eine optimale Wärmeverteilung sorgen. Möchtest du auch Barbecues zubereiten, solltest du die Temperatur im Garraum einstellen können – idealerweise um die 100 Grad.

«Elektrogrill: Mein Kumpel lacht mich aus…»

Fleischvogel (Innerschweiz)


Sehr geehrter Fleischvogel

Nein, nein, keine Angst. Ihr Kumpel lacht Sie an, nicht aus. Insgeheim beneidet er Sie um die Effizienz Ihrer Grillabende. Während er oftmals erfolglos versucht, seine Glut zum Glühen zu bringen, sitzen Sie längst mit Ihren Freunden am Tisch. Effizient, auch die ganzen Vorarbeiten entfallen. Denn mit Ihrem Elektrogrill müssen Sie weder mühsam Gasflaschen schleppen noch stundenlang anfeuern oder mit dem Gartenschlauch neben dem Grillgut stehen, aus Angst, es könnte etwas schiefgehen. Elektrogrills sind praktisch. Einstecken, grillieren, ausstecken. Fertig. Das Grillfest hat im Optimalfall eine überblickbare Grösse, und dadurch passt das dreckige Geschirr auch in jede Abwaschmaschine. Zudem reinigen sich fest montierte Grillplätze schnell und bequem mit einem feuchten Handtuch. Elektrogrills können auch problemlos auf oder neben dem Esstisch oder auf dem Balkon platziert werden, so dass sie von allen Gästen Ihres Grillabends selber bestückt und bedient werden können. Ihnen bleibt mehr Zeit für das, was wirklich zählt: die Gemütlichkeit in einer geselligen Runde. Da gibt es etwas zu lachen.


Tipp

Beim Elektrogrill gilt es, zwei Sachen zu beachten: die Leistung und die Reinigung. Erstens sollte der Elektrogrill mindestens 180 bis 200 Grad heiss werden – und diese Hitze konstant halten können. Zweitens ist es praktisch, wenn sich die Platten zum Reinigen abnehmen lassen und sogar für die Spülmaschine geeignet sind.

« Mein Partner will einen Smoker kaufen – ich mache mir Sorgen um die Hausfassade…»

Knackwürstli_74


Liebes Knackwürstli_74

Stimmt schon, wo grilliert wird, entsteht Rauch. Die Idee eines Smoker-Grills ist allerdings nicht, weisse Fassaden in schwarze Wände umzuwandeln, sondern dem Fleisch den aussergewöhnlichen Geschmack zu verleihen. Grillieren mit dem Smoker ist ein Erlebnis. Angefangen beim Anfeuern und bei der Holzwahl, welche sich entscheidend auf den Geschmack des Grillguts auswirken kann, bis zu den verschiedenen Grill-, Räucher- und Garmethoden. Mit dem Smoker-Grill kann man nämlich direkt über der Flamme grillieren oder eben richtig barbecuen, indem man die Hitze der Glut in die Garkammern leitet. In diesen Kammern werden die Steaks und Würste auf den Punkt gegart oder geräuchert. Das Handling des Smoker-Grills erfordert etwas Übung und Geschicklichkeit. Aber einmal im Griff, wird dein Partner seine Grillzange nicht mehr so schnell wieder aus der Hand geben und eure Grillabende mit Freunden in neue Sphären «smoken». Und glaub mir: Grillfreunde werdet ihr viele haben. Weisse Wände ebenfalls.


Tipp

Mach den Klopftest: Klingt der Grill wie eine leere Blechbüchse, taugt er nichts. Denn die Qualität hängt vom Material und damit von der Wandstärke ab. Diese sollte mindestens 4,5 Millimeter betragen.

Grillieren wie die Weltmeister
Katalog: Grill-Spezial

Grillieren wie die Weltmeister