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Maschinen und Werkzeuge

Der Traum von der eigenen Werkstatt

Wasserhahn ersetzen, Velo flicken, Möbel aufbauen, Tisch abschleifen, Vogelhäuschen bauen – wer handwerklich tätig ist, braucht eine Werkstatt. Wie ambitioniert sind Sie? Wir zeigen, welche Ausstattung für Sie die richtige ist.

26. Oktober 2016  |  Isabelle Frühwirt


Welche Arbeiten führen Sie in Ihrer Werkstatt aus? Kleinere Reparaturen und gelegentliche Bastelarbeiten? Dann brauchen Sie eine «Basic»-Ausrüstung. Wollen Sie sich eigene Möbel zimmern oder die Terrasse umgestalten? Dann ist die «Profi»-Ausstattung passend für Sie.


Werkbank

In jede Werkstatt gehört ein Tisch mit einer dicken, soliden Arbeitsplatte. Deren Oberfläche muss gegenüber Säure und Hitze resistent sein. Die Grösse des Tisches sollte Ihren Bedürfnissen und dem Platz angepasst sein - für Anfänger reicht eine einfache Arbeitsplatte, die sie mit einem Winkel an die Wand schrauben. Profis kaufen eine Werkbank mit Schubladen, an der sie einen Schraubstock montieren.

Ablagefläche

Wer mit vielen Materialien und Werkzeugen hantiert, braucht Ablageflächen. Ihre Farben, Lacke, Schrauben und Bohrer bringen Sie am besten in einem Regal unter (siehe Bild links). Alles soll griffbereit und übersichtlich sein. Lagern Sie schwere Materialen, lohnt sich der Kauf eines Regals, das Lasten von bis zu 100 Kilogramm pro Tablar aushält (siehe Bild rechts).

Tipp

Wenn Sie viele zusätzliche Werkzeuge haben, können Sie sie an einer Werkzeugwand aufhängen oder sich einen Werkzeugwagen zulegen.

Werkzeugset und -koffer

Jeder Heimwerker braucht eine Grundausstattung. Kaufen Sie sich am besten ein Werkzeugset – der Umfang und die Qualität der Werkzeuge unterscheiden den Laien (siehe Bild links) vom Profi (siehe Bild rechts). Zum Aufbewahren: Wer vor allem Werkzeuge für Haushaltsarbeiten benötigt, investiert in einen leichten Werkzeugkoffer, den er (oder sie) gut tragen kann. Je nach Ambitionen gibt es die Werkzeugkoffer hochwertig verarbeitet oder leer für die individuelle Befüllung. Wer genügend Platz und entsprechende Ambitionen hat, investiert in einen Werkzeugwagen auf Rollen mit Schubladen.

Elektrogeräte

Empfehlenswert sind Akkugeräte. Je eine Schraub- und Bohrmaschine decken die Grundbedürfnisse ab. Je nach Bedürfnis sind weitere Geräte sinnvoll, zum Beispiel eine Stichsäge. Auch bei den Geräten gibt es verschiedene Güteklassen. Die Elektrogeräte von Bosch beispielsweise sind farblich gut unterscheidbar – grün für Grundbedürfnisse, blaue Profi-Tools für ambitionierte Heimwerker. Für alle Elektrogeräte führt JUMBO auch umfassendes Zubehör. Profis investieren unter Umständen auch in stationäre Tools, die sie immer wieder nutzen.

Was oft vergessen geht

Damit Sie in Ihrer Werkstatt sicher und komfortabel arbeiten können, sollten Sie auch an diese sechs Dinge denken:

  • Helles Licht: Installieren Sie beispielsweise Fluoreszenzröhren an der Decke. Besorgen Sie sich zusätzlich eine kleine Lampe, die Sie an der Werkbank befestigen können.
  • Steckdosen mit Feinsicherung oder Fehlerstromschutz
  • Wasseranschluss
  • Erste-Hilfe-Kasten, gut sichtbar und schnell zugänglich platzieren
  • Feuerlöscher, ebenfalls gut sichtbar und schnell zugänglich platzieren
  • Schutzkleidung und -brille, Staubmaske sowie Gehörschutz