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Wandfarben

Wände streichen: Das empfiehlt der Profi

Ein neuer Anstrich gefällig? Egal, ob klassisch weiss oder knallig bunt – sorgfältige Arbeit zahlt sich aus. Die JUMBO-Lernende Sarah Fürpass erklärt im Interview, worauf Sie beim Streichen achten sollten, um ein überzeugendes Ergebnis zu erhalten.

17. Juli 2018 | Isabelle Micul und Piera Cadruvi


Frau Fürpass, welche Vorbereitungen müssen vor dem Streichen getroffen werden?

Ich rate Ihnen, dafür genug Zeit einzuplanen – denn die Vorbereitung nimmt oft mehr Zeit in Anspruch als das Streichen selber. Das habe ich während meiner Ausbildung bei JUMBO gemerkt, als ich den Aufenthaltsraum und den Korridor unserer Filiale in Dietlikon gestrichen habe. Messen Sie zunächst die Breite und Länge der Wände, damit Sie wissen, für wie viele Quadratmeter Sie Farbe benötigen. Dann bereiten Sie die Wand vor: Vergewissern Sie sich, dass der Untergrund tragfähig ist – kleine Risse und Löcher füllen Sie vor dem Anstrich mit Acrylkitt. Dann kommt das Wichtigste: das Abkleben.

Ein wichtiger Bestandteil der Detailhandel-Ausbildung bei JUMBO ist der Teamgedanke – wie etwa im Beispiel von Sarah Fürpass, die beim Streichen der Wände von ihrem Team unterstützt wurde. Die erfahrenen Mitarbeitenden stehen den Lernenden bei Fragen immer zur Seite, und die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner nehmen sich während der dreijährigen Ausbildung Zeit für alle Anliegen der jungen JUMBO-Mitarbeitenden.


Das Klebeband für Ihre Bedürfnisse

Malerklebeband ist nicht gleich Malerklebeband – in Ihrer JUMBO-Filiale finden Sie unterschiedliche Klebebänder: Von TESA gibt es etwa ein spezielles Klebeband für Wände mit einer starken Körnung oder eines für Rundungen wie Fensterbögen.


Das Abkleben ist das Wichtigste?

Ja, genau. Kleben Sie alles, was nicht gestrichen werden soll, gut ab – für schöne Übergänge und gegen Farbpatzer. Schauen Sie den Untergrund deshalb genauer an und besorgen Sie sich das passende Klebeband dafür. Beim Abkleben selbst gibt es eine Faustregel: gut andrücken. Aus eigener Erfahrung in meiner Lehre kann ich Ihnen zudem sagen: Das braucht Zeit.

Wie ein Detailhandelsfachmann oder eine -fachfrau den Kunden bei seinem Heimwerker-Projekt am besten berät, erfahren die JUMBO-Lernenden in den überbetrieblichen und internen Kursen:


  • In den überbetrieblichen Kursen (ÜK) werden die Sortimentskenntnisse vertieft, das heisst, die Lernenden schauen das Sortiment genauer an und wissen, welches Produkt welche Vorteile mit sich bringt. Dieses Wissen kann der Lernende im Kundenkontakt direkt anwenden.


  • In den internen Kursen (IK) lernen die jungen JUMBO-Mitarbeitenden, den Kunden kompetent zu beraten. Die Lernenden gleisen jährlich ein Kundenprojekt auf und setzen es dann im Laden um. Das fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl wie auch die Sozialkompetenz der Lernenden. Die Ausbildungsabteilung wirkt hierbei beratend und unterstützend. In den internen Kursen werden aber auch weitere Themen behandelt, wie Lern- und Arbeitstechnik sowie Verkaufstraining, und der Besuch der Logistikstandorte steht auch auf dem Programm. 


Vom Abkleben zum Abdecken – welches Material empfehlen Sie?

Den Boden decken Sie mit einem Floorliner ab, den Sie mit Malerklebeband an den Fussbodenleisten anbringen. Dieses Abdeckvlies ist auf einer Seite beschichtet – also wasserundurchlässig. Die andere Seite saugt die Farbe auf, falls Sie beim Streichen kleckern. Möbel decken Sie mit einer dünneren Folie ab.


Weiter zum Streichen: Welche Malerwerkzeuge benötige ich nebst Pinseln?

Gerade bei grossen Flächen lohnt sich eine Teleskopverlängerung für den Wandroller – so arbeiten Sie rückenschonend. Zusätzlich empfehle ich ein Abstreifgitter für den Farbkessel, damit Sie beim Streichen nicht zu viel Farbe auftragen.



Auf welche Qualitätsmerkmale muss ich beim Kauf der Farbe achten?

Deckkraft, Reichweite und Belastbarkeit. Je höher die Deckkraft, desto höher der Preis. Dies ist so, weil die Farbe mehr Farbpigmente enthält und man weniger oft streichen muss. Die Reichweite sagt aus, wie viele Quadratmeter man mit einem Kübel Farbe streichen kann. Und schliesslich die Belastbarkeit: Je belastbarer eine Wand ist, desto mehr können Sie bei der Reinigung über die Wand wischen.

Während der dreijährigen Ausbildung führen die JUMBO-Lernenden alleine zwei praktische Arbeiten aus. Das Thema wählen sie selbst. Dabei lernen sie von Grund auf, wie man handwerklich aktiv wird und Stolpersteine bewältigt. Aus diesen Erfahrungen heraus halten die Lernenden ihr Fachwissen auf aktuellem Stand und können den Kunden selbstsicher und fundiert beraten.


Besondere Farben für besondere Wände

Je nach Projekt lohnt es sich, in eine Spezial-Dispersion zu investieren. Für Kinderzimmer empfiehlt die Expertin die Easy Clean Dispersion, die gut gereinigt werden kann, für das Badezimmer oder die Küche eine Dispersion, die viel Feuchtigkeit aushält und einen Schimmelschutz enthält.


Wie finde ich den richtigen Farbton?

Da muss man zwischen weissem und farbigem Anstrich unterscheiden. Weiss ist nicht gleich Weiss. Profis streichen oft mit dem Farbton RAL9010, also Reinweiss. Es ist nicht schneeweiss, sondern leicht beige. Falls Ihre Wände zukünftig in Farbe erstrahlen sollen, beziehen Sie in Ihr Farbkonzept die Lichtverhältnisse, den Boden, die Raumgrösse und das Mobiliar ein. Wie Sie die Atmosphäre eines Raums mit Farbe verändern können, erfahren Sie im youdoo-Artikel «Raum mit Farbe verändern»



Von der Vorbereitung zum Streichen: Wie gehe ich vor?

Ich empfehle Ihnen, die Wand zu zweit zu streichen: Eine Person kümmert sich um die grossen Flächen, die andere arbeitet die Ränder und Ecken mit einem Pinsel ab. Wenn Sie alleine arbeiten, streichen Sie zuerst Ränder, Ecken und über der abgedeckten Fussbodenleiste. Achten Sie darauf, dass die Farbe auslaufend gerollt wird: mehr Farbe aussen, weniger Farbe zur Wandmitte hin. Danach streichen Sie die Wand mit dem grossen Roller – arbeiten Sie dabei immer von der Lichtquelle weg. Für ein gleichmässiges Ergebnis gilt die goldene Regel: Farbe auftragen, Farbe verarbeiten und ausziehen, das heisst: Mit sehr wenig Farbe in gleichmässigen Bahnen nochmals über die Wand rollen; so verhindern Sie abgehackte Übergänge.

Lehre bei JUMBO

Der Teamgedanke, interne und überbetriebliche Kurse wie auch diverse praktische Arbeiten verhelfen den Lernenden zu mehr Selbstsicherheit im Berufsalltag. Wie wichtig dieses selbstsichere Auftreten ist, zeigt sich an der praktischen Abschlussprüfung: Dort stellen zwei Experten unter anderem Fragen zum Betrieb, über die Sortimentskenntnisse und über den Verkauf. Was eine Lehre bei JUMBO sonst noch mit sich bringt, erfahren Sie auf unserer Lernenden-Website.

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