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Beim Umzug denkt man meist voller Vorfreude an die neue Wohnung und kann es gar nicht erwarten, dort anzukommen und sich einzurichten. Aber auch auf die alte Wohnung freut sich jemand, der oder die dort einziehen wird. Deswegen – und um Probleme bei der Übergabe zu vermeiden – sollten Sie die alte Wohnung so verlassen, wie Sie gerne eine Wohnung in Empfang nehmen würden.

Worauf es bei der Endreinigung der Wohnung ankommt, was man beachten sollte und wie ein richtig guter Putzplan aussieht, erfahren Sie hier.

Das Protokoll

AUSZIEHEN VERPFLICHTET

Alle wichtigen Details zur Wohnung und deren Vermietung sind im Mietvertrag geregelt. Dort steht in der Regel auch, in welchem Zustand die Wohnung bei Auszug zurückgegeben werden muss. Nichtsdestotrotz füllen die meisten Vermieter bei der Rücknahme der Wohnung ein Übergabeprotokoll aus. Das heisst, beide Parteien begehen nach der Endreinigung zusammen die Wohnung und die Vermieterin oder der Vermieter schaut sich alles genau an. Dies ist der Moment, in dem die ausziehende Partei gebeten werden kann, die Endreinigung nachzubessern. Sie als ehemalige Mieterin oder als ehemaliger Mieter sollten Putzutensilien zur Hand haben. Wenn Sie eine Reinigungsfirma beauftragt haben, sollte jemand von der Firma dabei sein, um gleich nachputzen zu können.


In dem Übergabeprotokoll werden Schäden und Abnutzungserscheinungen festgehalten. Dabei unterscheidet man zwischen normaler Abnutzung (diese entstand einfach durch die Tatsache, dass jemand dort gewohnt hat) und übermässiger Abnutzung (das sind Schäden, die beim normalen Bewohnen nicht entstehen sollten, wie tiefe Kratzer im Parkett oder abgerissene Tapetenstücke). Für die normale Abnutzung haftet die Mieterschaft nicht, für die übermässige schon.


Sobald Sie als Mieterin oder Mieter das Übergabeprotokoll unterschreiben, verpflichten Sie sich, für entstandene «übermässige Abnutzung» und von Ihnen verursachte Schäden aufzukommen.


Wie Sie Ihre alte Wohnung so in Schuss bekommen, dass es im Protokoll nichts oder nur sehr wenig zu beanstanden gibt, erfahren Sie weiter unten.

Die eigentliche Endreinigung der Wohnung

WAS MUSS ICH ALLES PUTZEN?

Einmal fegen und dann den Schlüssel abgeben – das wäre schön. So einfach ist es leider nicht. Schliesslich möchten auch Sie Ihre neue Wohnung nicht nur besenrein, sondern richtig sauber übergeben bekommen. In einigen Gebieten der Schweiz ist es durchaus üblich, die Wohnung «nur» besenrein zu übergeben. In dem Fall wird eine Pauschale für die Endreinigung fällig und die Vermieterin oder der Vermieter kümmert sich darum. Wenn die Wohnung vor der Neuvermietung sowieso komplett renoviert wird, reicht eine Übergabe im besenreinen Zustand ebenfalls. Meist muss die ausziehende Partei die alte Wohnung in einem hygienisch einwandfreien Zustand übergeben. Das heisst: Nicht nur den Besen schwingen, sondern auch den Staubwedel, den Staubsauer, den Wischmopp und diverse Putzlappen. Vom Keller bis unter das Dach muss alles glänzen.


Was heisst das genau?

Zur Endreinigung der Wohnung müssen Sie alle festen Böden gründlich wischen, alle Teppichböden gewissenhaft saugen und bei Bedarf shampoonieren sowie alle Türen und Türrahmen abwischen. Alle Fenster, inklusive Fensterrahmen und Storen müssen Sie putzen bzw. entstauben. Spinnweben in Ecken und an Lampen, Klebereste an Wänden und anderer Schmutz dürfen es nicht bis zum Übergabetermin schaffen. Damit gleich bei Ankunft ein guter Eindruck entsteht, putzen Sie auch Wohnungstür, Brief- und Milchkasten sowie die Klingel.


Bad und Küche sollten so strahlend sauber aussehen, als käme sehr seltener und wichtiger Besuch vorbei – nur noch besser. Das Kochfeld muss blitzen, genauso wie das Spülbecken und die Armaturen. Der Backofen gehört für die Übergabe geputzt, ebenso wie das Backblech und die Abzugshaube. Vergessen Sie nicht, die Küchenschränke von innen zu wischen und den Kühlschrank abzutauen. Reinigen Sie im Bad die Badewanne, das Waschbecken und das WC aufs Allerbeste und vergessen Sie auch nicht, die Kacheln an der Wand abzuwischen. Dort sammeln sich gerade in Duschnähe gerne viele kleine Kalkablagerungen an. Auch die Armaturen sollten bei Bedarf entkalkt werden und die Abflüsse gehören natürlich gereinigt. Vergessen Sie nicht Keller, Garage und Estrich. Hier muss es zwar nicht blitzen, aber auch dort sollten die Böden gereinigt, die Spinnweben entfernt, etwaige Schränke innen und oben gewischt und die Fenster sauber sein.


Wenn die komplette Wohnung nach der Endreinigung so aussieht, dass Sie als Nachmieterin oder als Nachmieter direkt einziehen würden, ohne noch einmal zu putzen, dann sind Sie fertig.

Der Putzplan

SO BEKOMMEN SIE DIE WOHNUNG SYSTEMATISCH BLITZEBLANK

Eine Endreinigung der Wohnung ist eine Menge Arbeit. Doch keine Sorge, es gibt für alles einen Plan. Wer mit System vorgeht, spart Zeit und Nerven. Die JUMBO-Umzugsexperten verraten Ihnen, wie es geht:


Der Schlüssel zu einer schnellen und erfolgreichen Endreinigung lautet: Von aussen zur Mitte und von oben nach unten. Wie das? Ganz einfach: Arbeiten Sie sich von der Peripherie zum Herzen der Wohnung vor. Zuerst die Garage, dann den Keller, dann den Dachboden. Innerhalb eines jeden Raumes arbeiten Sie von oben nach unten. Es macht wenig Sinn, erst den Boden zu wischen und dann darauf herumzulaufen und den Staub von Lampen und Regalen wieder auf den Boden fallen zu lassen.


Schliessen Sie jeden Raum ab, der schon fertig geputzt ist. So tragen Sie keinen Dreck mehr herein und können bei der Gelegenheit auch gleich prüfen, ob alle Schlüssel vorhanden sind und ob alle Schlösser gut funktionieren.


In der Wohnung selbst werden Sie während des Putztages noch einige Male das Bad und die Küche benutzen. Kümmern Sie sich erst um die Zimmer, beginnend mit dem hintersten, auch dort von oben nach unten, und arbeiten Sie sich nach vorne vor. Vergessen Sie nicht den Balkon. Küche und Bad sind die vorletzten Stationen. Putzen Sie ganz am Ende die Flure von hinten nach vorn und schliessen Sie dann die Wohnungstür ab. Ganz zum Schluss können Sie sich um Klingel, Brief- und Milchkasten und die Wohnungstür von aussen kümmern.


Mit ein wenig Planung und System ist die Endreinigung halb so wild! Wenn Ihnen das trotzdem zu viel ist, können Sie Putzprofis beauftragen – am besten mit Abnahmegarantie. Dann muss die Reinigungsfirma ohne Aufpreis nachbessern, wenn die Vermieterin, der Vermieter oder die Hausverwaltung nicht zufrieden sein sollte.

Kleiner Unterhalt und normale Abnutzung

SO TUN, ALS WÄRE NICHTS GEWESEN

Dass Wohnungen vom Bewohnen nicht schöner werden, weiss jeder. Das ist auch völlig normal und in Ordnung. Für normale Abnutzung muss die Mieterschaft nicht haften. Trotzdem müssen Ausziehende eine Wohnung so einwandfrei wie möglich hinterlassen. Ein fehlendes Backblech oder ein undichter Duschschlauch sind beispielsweise nicht akzeptabel. Wenn Sie kleine Mängel in der Wohnung haben, die durch normalen Gebrauch entstanden sind, ist es sehr ratsam, sich darum selbst zu kümmern und die Wohnung dann einwandfrei zu übergeben. Wenn die Vermieterin, der Vermieter oder die Hausverwaltung solche Dinge bemängelt und die Reparaturen oder den Ersatz in die Hand nimmt, kann es für Sie leicht teuer werden.


Sobald Sie die Wohnung gekündigt haben, schauen Sie sich einmal gut um oder ersetzen Sie, was schon lange fehlt oder kaputt ist. Sind im Backofen ein Blech und ein Rost vorhanden? Funktioniert die Ofenbeleuchtung? Ist die Abzugshaube gut in Schuss und fettfrei? Sind die Bedienungsanleitungen für die Küchengeräte alle vorhanden? Funktionieren im Kühlschrank Licht und alle Gummidichtungen?


Sind alle Fenster dicht? Sind alle Storen in Ordnung? Muss der Duschkopf, Duschschlauch oder Spülkasten entkalkt, repariert oder ersetzt werden? Sitzt die WC-Brille bombenfest? Sind Zahngläser und Seifenschalen vollzählig und intakt? Sind die Fugen sauber? Hängen alle Gardinenstangen fest und gerade? Sind alle Fussleisten fest und in gutem Zustand?


Wenn Sie eine oder mehrere dieser Fragen mit «Nein» beantworten müssen, ist es Zeit eine Einkaufsliste zu machen. Ersetzen Sie alles, was fehlt, entkalken Sie alles, was Entkalkung benötigt und reparieren Sie alles, was nicht einwandfrei funktioniert oder aussieht. Eventuell fehlende Bedienungsanleitungen finden Sie heutzutage im Internet.


Einige Abnutzungsspuren werden Sie erst beim Packen der Kisten feststellen: Schatten an den Wänden von Bildern oder Regalen und Farbveränderungen auf dem Boden durch einfallendes Sonnenlicht lassen sich auch bei bester Wartung der Wohnung nicht vermeiden. Dagegen können und müssen Sie nichts unternehmen. Wohl jedoch gegen Abriebspuren auf dem Parkett, Flecken auf dem Teppichboden und Dübellöcher in der Wand.


Zu guter Letzt sollten Sie prüfen, ob Sie alle Schlüssel beisammenhaben. Bei der Übergabe der Wohnung müssen Sie auch die Schlüssel für Estrich, Keller und Briefkasten überreichen. Lassen Sie sich die Abgabe der Schlüssel von der Vermieterin, dem Vermieter oder der Hausverwaltung in jedem Fall quittieren, auch wenn Sie kein Protokoll ausfüllen.

Übermässige Abnutzung

DAS KANN JEDEM MAL PASSIEREN

Jedem passiert mal ein Malheur, das lässt sich im normalen Leben gar nicht vermeiden. Hinterlässt so ein Missgeschick bleibende Schäden an einer Wohnung, spricht man von «übermässiger Abnutzung». In solchen Fällen muss die Mieterschaft, im Gegensatz zur «normalen Abnutzung», haften. Viele andere Schäden, die zur übermässigen Abnutzung zählen, stören vielleicht im Moment nicht wirklich, wurden vergessen oder sammeln sich erst im Laufe der Zeit an. Daher werden sie oft nicht gemeldet und fallen erst beim Auszug wieder auf. Dazu gehören zum Beispiel abgerissene Tapetenstücke, Kritzeleien an der Wand, Brandflecken, tiefe Kratzer im Boden, abgeplatzte Emaille in der Badewanne, Kratzspuren von Haustieren an Türen und Wänden oder Nikotinspuren an der Wand. Die ausziehende Partei muss für solche Schäden aufkommen. Die Details sind in Mietvertrag und Protokoll geregelt und können nicht zu pauschalisiert werden.


Wenn Ihre Haftpflichtversicherung Wohnungsschäden mit einschliesst, können Sie im Fall der Fälle auf diese zurückgreifen. Versuchen Sie, so viel wie möglich von den Spuren übermässiger Abnutzung zu beseitigen. Ganz wird es nicht klappen, aber einiges werden Sie mit guten Putzmitteln verschwinden lassen können oder zumindest abmildern. Grössere Reparaturen sollten Sie vom Profi machen lassen. Mit den verbleibenden, offensichtlichen Schäden gehen Sie am besten offensiv um. Versuchen Sie nicht, sich herauszureden, sondern bieten Sie der Vermieterin, dem Vermieter oder der Hausverwaltung Ihre Kooperation an. So kommen Sie besser zu einer gütlichen Einigung über die Kosten.

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Checkliste Endreinigung


Das können Sie sich nicht alles merken? Kein Problem. In der übersichtlichen Checkliste Endreinigung finden Sie alle Punkte kurz und knapp zusammengefasst.

TESTEN SIE SICH

WELCHER PUTZ-TYP SIND SIE?

Rennen Sie weg vom Staub in Ihrer Wohnung?

Vorbereitung ist für Sie ein Fremdwort. Sie flüchten lieber, als sich Ihrer Verantwortung zu stellen. Der Staub, der sich unter dem Bett ansammelt, kümmert Sie erst, wenn das Bett wegkommt. Ebenso spät reinigen Sie die Kalkablagerungen im Bad. Oder den Staub auf der Heizung. Von den Fenstern reden wir erst gar nicht. Ist der Tag der Abrechnung – die Endreinigung der Wohnung – gekommen, ist der Akku-Reiniger von AYCE für Sie da. Seine drei Aufsätze helfen Ihnen in jeder Situation, bei jeder Reinigung: der Abzieher für Fenster und ebene Flächen in Ihrer Wohnung. Die Fugendüse für mühsame Ecken. Und der Staub auf der Heizung? Auch das kann der Akku-Reiniger. Mit der kleinen Bürste kommen Sie überallhin und reinigen mühsame Stellen.

Tipp: Wohnung effizient putzen

Wohnung putzen ist nicht so Ihr Ding – das wissen wir. Darum empfehlen wir: Gehen Sie die Sache langsam an und steigern Sie sich beim Putzen. Beginnen Sie am besten im Schlafzimmer, dort hat es am wenigsten Dreck. Bis Sie dann in der Küche angelangt sind, macht das Saubermachen auch richtig Spass. Richtig, richtig Spass.

HEBEN SIE AB WIE DER HIGHTECH-PUTZER?

Sie zählen sich zu den ewig Suchenden – nicht nach der grossen Liebe, sondern nach den neusten Gadgets. Auch beim Putzen: Mit Ihrer neusten Errungenschaft heben Sie ab in höhere Sphären und machen alles sauber. Sie brauchen ein neues Spielzeug? Dann versuchen Sie es mal mit dem STEAMITT-Reiniger: Mit dem wasserdichten und hitzeresistenten Handschuh reinigen Sie Oberflächen in Ihrer Wohnung problemlos und schnell. Kalkablagerungen? Hartnäckige Flecken auf dem Herd? Fingerabdrücke auf grossen Fensterfronten? Weg damit!

Tipp: Staubsauger pimpen für saubere Spalten

Sie warten zwar auf die neusten Gadgets, basteln aber in der Zwischenzeit auch gerne selber rum. Kennen Sie diese fiesen Spalten in den Fensterrahmen? Dort, wo der Staubsauger eben genau nicht reinpasst. Dann nehmen Sie eine leere WC-Papierrolle, stülpen sie über das Plastikrohr und drücken den Karton so zurecht, wie es Ihnen passt.

SUCHEN SIE LIEBER AUSREDEN, ANSTATT ZU PUTZEN?

«Mein Parkett ist so heikel! Auf den hellen Fliesen im Bad sieht man jedes Haar! Ich weiss nicht, wie der Strich an die Wand gekommen ist – auf weissen Wänden sieht man halt alles.» Erkennen Sie sich wieder? Egal, was ist – Sie suchen immer eine Ausrede! Verstehen wir total. Vor allem beim Schimmelproblem. Alte Wohnung. Schlechte Lüftung. Feuchte Räume. Versuchen Sie es mal mit dem Schimmelentferner von MOLTO. Einsprühen, einwirken lassen, abspülen.

Tipp: Flecken entfernen

Gummistreifen auf dem Fussboden, Kritzeleien an der Wand oder Fingerabdrücke an der Tür. Kennen wir alle. Der Schmutzradierer hilft Ihnen, diese lästigen Flecken zu entfernen. Kurz mit Wasser anfeuchten und über die verschmutzte Stelle reiben – schon hat der Schmutzradierer seinen Zauber vollbracht.

SIE SIND STÄNDIG AM PUTZEN?

Der Frühlingsputz ist ein fester Bestandteil Ihrer Jahresplanung. Und Sommer-, Herbst- und Winterputz. Mit Ihrem Dampfbesen fegen Sie durch Ihre Wohnung und machen sie sauber. Die Wohnung immer wieder mal gründlich putzen – das ist Ihr Ding. Sie haben gekleckert? Weg damit! Es hat geregnet? Fenster sofort putzen. Den Dampfabzug reinigen Sie auch regelmässig. Mal ehrlich: Wir wollen alle sein wie Sie. Darum informieren Sie sich auch immer über die neusten Lifehacks, Tipps und Tricks rund ums Thema Reinigen. Sauber ist Ihr zweiter Vorname.

Tipp: samtweiche Hände nach der Reinigung

Sie haben immer etwas in der Hand – Lappen, Schwamm oder eine Reinigungsbürste. Das Saubermachen beansprucht Ihre Hände und macht sie trocken. Unser Lifehack: einen Teelöffel Zucker und einen Schuss Olivenöl auf Ihre Handinnenflächen geben, gut einreiben und abwaschen. Fühlen Sie es auch?

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