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Der Zügel-Countdown läuft! Um sich perfekt auf den Tag X vorzubereiten, braucht es eine sorgfältige Planung. Wie transportiere ich meine Siebensachen, wer schleppt die Kisten, was passiert mit der Post? Bei all den Fragen und To-dos, die ein Umzug mit sich bringt, kann man schnell den Überblick verlieren.

Was jetzt hilft? Eine sorgfältige Planung und eine Checkliste. Mit der Checkliste für den Umzug von JUMBO behalten Sie den Überblick und es geht in der Umzugshektik nichts vergessen.

Was Sie so früh wie möglich organisieren sollten

Wer zügelt, braucht Hilfe, so viel ist klar. Wer den Rücken des Familien- und Bekanntenkreises schonen möchte, beauftragt für die schweren und sperrigen Gegenstände einen Dienstleister. Zügelprofis haben im Handumdrehen den Umzugswagen voll – und zwar perfekt gepackt. Ausserdem sind Ihre Sachen beim Umzug mit einer Umzugsfirma versichert. Während die Zügelfirma fleissig räumt, haben die freiwilligen Helfer immer noch genug zu tun, mit Aufgaben wie putzen, letzte Kisten schliessen, eventuell die Kinder und/oder Haustiere betreuen. Übrigens: Nicht nur Freunde, sondern auch Zügelprofis sind Ihnen sehr dankbar, wenn Sie Ihre Sachen sauber abgepackt und kompakt abholen können.


Hören Sie sich um, wer eine gute Zügelfirma kennt. Seien Sie sich im Klaren, wie gross der Umzugswagen sein soll. Viele Autovermietungen und Umzugsunternehmen bieten einen Umzugsrechner an, um das richtige Fahrzeug auszuwählen.


Planen Sie rechtzeitig den Zeitrahmen Ihres Umzugs. Natürlich eignet sich besonders gut ein Wochenende. Es empfiehlt sich, dabei gewisse Dinge zu beachten: Lassen Sie den alten und neuen Nachbarn ihre Wochenendruhe und beschränken Sie lautere Zügeltätigkeiten auf die Zeiten von 10 bis 13 Uhr sowie 15 bis 19 Uhr. Mit dem Anbringen von Regalen und Bildern an der Wand mittels Bohrer und Hammer sowie dem Zusammenbauen neuer Möbel sollten Sie der guten Nachbarschaft zuliebe bis zum nächsten Werktag warten und auch dann nicht nach 20 Uhr ans Werk gehen.


Achten Sie auch darauf, nicht den ganzen Tag den Aufzug zu blockieren. Wenn der neue Wohnort nicht hunderte Kilometer entfernt ist, fahren Sie kurz vor dem Umzug vorbei und machen Sie einen Aushang im Treppenhaus oder stellen Sie sich gleich vor, damit die neuen Nachbarn vorgewarnt sind.

WICHTIGE ADMINISTRATIVE TÄTIGKEITEN VIER BIS ZWEI WOCHEN VOR DEM UMZUG

Stellen Sie sich vor, Sie sind neu eingezogen und erhalten wochen- oder monatelang Post für Ihre Vormieter. Die stapelt sich dann bei Ihnen und er oder sie verpasst vielleicht wichtige Fristen. Tun Sie das sich und Ihrem Nachmieter nicht an. Schreiben Sie allen Ihren Kontakten ein Rundmail mit der neuen Adresse und wiederholen Sie das zur Sicherheit in Ihren relevanten Chat-Gruppen oder Chat-Kontakten. Richten Sie bei der Post einen Nachsendeauftrag ein – es kann immer mal passieren, dass ein Kontakt vergessen wird oder eine Adresse verloren geht. So kommt mit Sicherheit alles bei Ihnen an und Sie verpassen keine wichtigen Rechnungen, Anmeldefristen oder Sonstiges. Denken Sie später auch daran, Ihre Adresse online zu ändern, wo sie online registriert ist. In der Checkliste Umzug  hat JUMBO die wichtigsten Stellen notiert, die über Ihren Adresswechsel informiert werden sollten.


Was man so alles täglich anschaltet und benutzt, fällt einem meist erst auf, wenn es nicht funktioniert. Das ist nicht nur beim Stromausfall so, sondern auch nach einem Umzug, wenn Sie im neuen Daheim zunächst einmal ohne Internet oder Fernsehen dastehen. Ohne Internet weder Homeoffice, noch Streaming fürs Homekino oder Onlinebanking, noch Wi-Fi fürs Smartphone. Informieren Sie etwa vier Wochen vor dem Umzug Ihren Telefon-, Internet- und TV-Anbieter. Wenn der Anbieter die gleichen Dienstleistungen auch am neuen Wohnort anbietet, ist das Ummelden eine Sache von wenigen Minuten. Wenn nicht, können Sie vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.


Melden Sie Ihre neue Adresse auch gleich der Serafe AG, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.

NUR NOCH ZWEI WOCHEN BIS ZUM UMZUG

Spätestens jetzt ist die Zeit gekommen, sich um drei wichtige Dinge zu kümmern, damit Umzug und Wohnungsübergabe problemlos klappen:


1. Die Wohnung ordentlich hinterlassen

Drehen Sie sehr aufmerksam eine Runde durch die Wohnung. Notieren Sie alle kleinen Mängel und Spuren, die während Ihrer Zeit hinzugekommen sind: Löcher in der Wand, Striemen auf dem Boden, abgeblätterte Farbe an Fussleisten, losgelöstes Silikon an Badewanne oder an Fenstern, Striche an der Wand und Ähnliches.


Machen Sie dann einen Einkaufszettel für den Baumarkt und besorgen Sie alles, was Sie brauchen, um diese Mängel zu beheben. Auf den meisten Einkaufslisten finden sich dann jede Menge Putzmittel, Spachtelmasse, Farbe, Silikon und dergleichen. Legen Sie gleich mit den Reparaturen los, denn die letzten Wochen vor dem Umzug vergehen wie im Flug.


Tipp: Um keinen unnötigen Ballast von A nach B zu zügeln, ist das Packen auch genau die richtige Gelegenheit zum Ausmisten.


2. Kisten und Verpackungsmaterial besorgen sowie nach und nach packen

Für einen Umzug brauchen Sie viele Umzugskisten, Verpackungsmaterial und andere Behälter. Nicht alles müssen Sie kaufen. Greifen Sie auch auf vorhandene Behälter zurück. Fragen Sie Freunde und Bekannte nach unbenutzten Kisten oder fragen Sie im Elektromarkt, Supermarkt oder anderen Läden nach Kisten und Verpackungsmaterial, das dort sowieso entsorgt würde. Bitten Sie Ihre Nachbarn, Zeitungen und Prospekte nicht ins Altpapier, sondern Ihnen zu geben. Das schont die Umwelt. Wenn Sie die ersten Kisten haben, fangen Sie Stück für Stück mit dem Packen an, jeden Abend ein wenig, dann gibt es keinen Stress.


Tipp: Planen Sie ausreichend Kisten und Platz im Umzugswagen für alles ein, was an den Wänden und an der Decke hängt oder auf dem Boden liegt. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Kisten man mit Lampen, Bilderrahmen, Bettvorlegern und Gardinen füllen kann. Vergessen Sie nicht all die Sachen aus Keller, Hobbyraum oder Schuppen. Auch da kommen noch einmal mehr Kisten zusammen, als vielen bewusst ist. Werden Sie am neuen Wohnort auch einen Keller/Dachboden/Bastelraum haben? Wenn ja, wunderbar. Wenn nein, planen Sie beim Packen, was in Zukunft in welches Zimmer gehört (Farbmarkierung) und misten Sie so viel wie möglich aus.


Arbeiten Sie sich von unwichtig zu wichtig durch Ihre Sachen: zuerst Blumenvasen, Deko, Bücher und die Kleidung, die Sie nur zu besonderen Anlässen tragen. Danach Bettwäsche ein letztes Mal wechseln und die andere einpacken. Im Sommer zuerst die Winterkleidung und im Winter als Erstes die Sommerkleidung. Ersatzhandtücher, das «gute» Geschirr und die schönen Gläser und so weiter – bis am Ende nur noch die absoluten Essentials für die letzten Tage übrig sind.


Vergessen Sie nicht, jede Kiste farbig zu markieren, z.B. Rot für die Küche, Blau fürs Bad und so weiter. Hilfreich ist es auch, zusätzlich grob auf die Kiste zu notieren, was darin eingepackt ist. So öffnen Sie beim Einzug nicht unnötig drei Kisten mit Geschirr auf der Suche nach der Kaffeekanne.


Tipp: Wenn Sie nach dem Umzug Gegenstände neu ordnen oder lagern möchten, macht es Sinn, neue Aufbewahrungsboxen anzuschaffen. Der Vorteil: Die Boxen können schon beim Umzug zum Einsatz kommen und Sie brauchen die Gegenstände nicht mehrmals hin- und herräumen. Mit einer Rollbox mit Deckel lassen sich Gegenstände gut stauen und einfach transportieren. RAKO-Industrieboxen von UTZ sind gut stapelbar und Wasser abweisend. Durch die Stapelfunktion sparen Sie nicht nur beim Umzug viel Platz, sondern auch am Bestimmungsort.


3. Absprachen treffen

Es ist nun auch ein guter Zeitpunkt, die Nachbarn und die Hausmeisterin oder den Hausmeister zu informieren. Warnen Sie Ihre Nachbarn vor etwaigem Umzugslärm und bitten Sie Hausmeisterin/Hausmeister oder die Hausverwaltung um einen guten Parkplatz für den Umzugswagen sowie die Erlaubnis für die Benutzung des Lifts, falls vorhanden. Wer praktisch gepackt hat und seine Siebensachen in möglichst wenigen Kisten unterbekommen hat, ist am grossen Tag im Vorteil. Dann braucht es weniger Fahrten mit dem Lift und weniger Platz zum Zwischenlagern der Kisten.

FAST GESCHAFFT: DIE LETZTEN TAGE VOR DEM UMZUG

Wenn der Countdown läuft, geht es buchstäblich ans Eingemachte. Konserven, Nudelpackungen und Pfandflaschen können Sie grundsätzlich mitzügeln. Aus Platzgründen ist es ratsam, so wenig wie möglich an Vorräten mitzunehmen. Was Sie wirklich nicht zügeln können, sind verderbliche Waren. Essen Sie also in den letzten Tagen vor dem Umzug Obstkorb, Kühlschrank und Gefriertruhe leer und gehen Sie nicht einkaufen. Auch angebrochene haltbare Sachen wie Guetzlipackungen oder offene Reispackungen sorgen beim Umzug nur für Chaos. Verschenken Sie alles, was am Abend vor dem Zügeln noch nicht vertilgt ist. Tiefkühlkost können Sie im Notfall auch in Kühlboxen mitzügeln. Denken Sie allerdings daran, dass ein Kühlschrank/Gefrierschrank nach dem Transport erst einige Stunden ausgeschaltet ruhen sollte.


Wenn Sie Balkon- oder Zimmerpflanzen haben, giessen Sie sie am Umzugstag und am besten auch am Vortag nicht mehr, damit sie nicht tropfen. Im Winter sollten empfindliche Pflanzen gerade vor längeren Fahrten im Umzugswagen frostsicher verpackt werden.


Wickeln Sie Ihre empfindlichen Möbel in Cellophan oder der Umwelt zuliebe besser in Planen, Decken oder Malerfilz. So kommen Sie schrammenfrei im neuen Daheim an und die Schubladen gehen beim Transport nicht auf.

UND LOS: AM UMZUGSTAG GIBT ES SO MANCHES ZU BEACHTEN

Für einen Umzug will der Magen gut und lecker gefüllt sein, damit die Motivation den ganzen Tag hoch bleibt. Starten Sie den Tag mit einem guten Frühstück. Am praktischsten ist natürlich, schnell ein To-go-Frühstück samt Kaffee zu holen. Wer nicht in der Nähe einer Bäckerei wohnt, sollte den Wasserkocher und ein paar Tassen unverpackt lassen, am Vortag Brote vorbereiten und Instant-Kaffee parat haben. Rufen Sie fürs Mittagessen Ihren Lieblings-Bringservice an und bestellen Sie am besten ein Menü samt Getränken – so brauchen Sie keine bereithalten.


Bequeme Kleidung, die schmutzig werden kann, ist wichtig, aber noch wichtiger sind sehr feste und robuste Schuhe – auch im Sommer. Wer in Flipflops zügelt, kann leicht stolpern und fallen. Und wenn etwas Schweres auf ungeschützte Füsse fällt, wird der Umzug schnell zum Drama. Halten Sie auch für jeden Helfer ein Paar Arbeitshandschuhe bereit oder bitten Sie alle, welche mitzubringen. Die Profis vom Umzugsunternehmen kommen natürlich mit entsprechender Ausrüstung.


Was nicht fehlen darf, sind praktische Kleinigkeiten «für alle Fälle»: eine Rolle Cellophan oder eine zusätzliche Plane, Mülltüten, Klebeband und Pflaster. Ein altes Stück Teppichboden oder eine alte Decke / ein altes Strandhandtuch eignen sich wunderbar, um damit schwere Möbel über den Boden und die Türschwellen zu ziehen. Das schont den Rücken und den Boden.

IM NEUEN HEIM: DIE ERSTEN TAGE AM NEUEN ORT

Endlich angekommen. Bevor Sie nun voller Freude alles einräumen und dekorieren, sollten Sie die leere Wohnung gründlich in Augenschein nehmen. Halten Sie Mängel wie bereits vorhandene Kratzer auf dem Boden oder an Wänden, gesprungene Kacheln, fehlenden Fensterkitt und anderes auf einer Mängelliste fest und lassen Sie diese der Verwaltung zukommen. Machen Sie zur Sicherheit auch Fotos von etwaigen Mängeln. Prüfen Sie alles auf Funktionstüchtigkeit. Notieren Sie die Zählerstände für Wasser, Gas und Strom.


Dann können Sie nach Herzenslust auspacken, einräumen, dekorieren und sich wohlfühlen. Sollten Sie Schäden am Zügelgut feststellen, sollten Sie das innert drei Tagen schriftlich und eingeschrieben dem Transportunternehmen melden.


Tipp: Um die schöne Ordnung am neuen Ort möglichst lange aufrechtzuerhalten, lagern Sie Ihre Sachen platzschonend im stabilen Steckregal.

Checkliste Umzug herunterladen und stressfrei zügeln

Sie brauchen das alles nochmals kurz und knackig im Überblick? Das hat sich JUMBO gedacht und Ihnen in der «Checkliste Umzug» alle wichtigen To-dos übersichtlich zusammengefasst. Jetzt herunterladen und ausdrucken – dann geht nichts schief!

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