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Die porösen Silikonfugen, der tropfende Wasserhahn, der Schimmel an der Wand. Nur drei der typischen kleinen Mängel, die es zu Hause geben kann. Greifen Sie aber nicht gleich zum Telefonhörer, um den nächstgelegenen Handwerker anzurufen. Das können Sie doch selber reparieren – auch als Anfänger. Reparaturen selber zu machen wird immer beliebter, macht Spass und schont das Budget.

Falls Sie sich noch nicht so richtig an die Reparaturen in Ihrem Zuhause herantrauen, lesen Sie unseren Ratgeber. JUMBO hat Tipps für Sie und erklärt kurz und knapp, wie es geht.

SANITÄRFUGEN ABDICHTEN UND SCHÜTZEN


Im Laufe der Zeit werden Silikonfugen in Bad und Küche porös und undicht. Möglicherweise verfärben sie sich oder schimmeln sogar. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern schadet der Bausubstanz. Und, es kann Ihre Gesundheit gefährden. Allerhöchste Zeit also, die Silikonfugen zu erneuern. An Qualität und Farbtonangebot werden hohe Anforderungen gestellt. Aber worauf kommt es eigentlich im Einzelnen an?


Die Voraussetzung für ein perfektes Ergebnis ist – wie sollte es anders sein – die Vorarbeit. Entfernen Sie zuallererst alte, möglicherweise pilzbelastete Dichtstoffe. Einfach mit einem Cutter und Silikonentferner reinigen. Dann die Fuge mit chlorfreiem Pilzvernichter behandeln. Silikonfugen können nur haften, wenn der Untergrund tragfähig ist. Dieser muss sauber, fettfrei und trocken sein. Metalle sollten Sie vor dem Ausspritzen unbedingt leicht anschleifen. Acryl und saugfähige Untergründe sollten Sie vorstreichen. Silikon kann innen und aussen eingesetzt werden. Sie können es verwenden auf: Emaille, Glas, Keramik, festhaftenden Anstrichen, Holz, Metall, PVC, Acryl, Polycarbonat, Beton, Putz, Mauerwerk und Fensterbänken. 

Wichtige Fragen für den Kauf von Silikon


  • Dichtet es auch Fugen an Acrylwannen ab?
  • Lässt sich das Silikon ohne Geruchsbelästigung verarbeiten und ist es auch nach der Aushärtung geruchlos?
  • Ist es leicht zu glätten und hat es Oberflächenglanz?
  • Bleibt es auch nach Jahren noch gummielastisch?
  • Ist die Ausrüstung pilz- und bakteriengehemmt?
Schimmel entfernen

SAGEN SIE SCHIMMEL IN KELLER ODER GARAGE DEN KAMPF AN

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Farben

FRISCHE FARBE FÜR IHR ZUHAUSE

Wer sein Zuhause renovieren möchte, kommt häufig nicht umhin, den Wänden einen frischen Anstrich zu verpassen. Ist das bei Ihnen auch so? Dann greifen Sie ruhig auch mal zum farbigen Farbtopf. Bei der Gestaltung von Räumen spielen Farben eine entscheidende Rolle. Allein durch farbig gestrichene Wände kann sich die Atmosphäre in einem Zimmer komplett ändern – und damit auch Stimmungen und Gefühle. Farben geben einem Raum das gewisse Etwas und mit der richtigen Farbe an der Wand verwandeln Sie Ihr Zuhause in eine echte Wohlfühloase. Wenn Sie sich jetzt noch unsicher fühlen und nicht genau wissen, wie und wo anfangen, dann lesen Sie unseren Ratgeber. JUMBO hat viele Informationen und Tipps zu Wandfarben, dem Streichen und der Wandgestaltung für Sie zusammengestellt.

Raumklima

HEY SCHIMMEL, HAU AB

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6 GRÜNDE WARUM SIE REPARATUREN ZU HAUSE SELBER MACHEN KÖNNEN


Baumarkt statt Badesee. Arbeitskleidung statt Jogginghose. Am Wochenende steht dem Heimwerker das Wasser auf der Stirn. Es wird repariert, gebaut und gebastelt. Doch warum ist das Selbermachen so reizvoll? JUMBO kennt 6 triftige Gründe.


1. Sie sparen Geld

Zum Wegwerfen zu schade, aber eine Profi-Reparatur ist zu teuer? Solche Dinge gibt es bestimmt auch in Ihrem Haushalt. Was macht man also damit? Reparieren! Natürlich sind die Reparaturen, die Sie zu Hause selbst erledigen auch mit Kosten verbunden. Sie brauchen Material und vielleicht auch Werkzeug. Richtig ausgeführt sind Do-it-yourself Reparaturen allerdings günstiger, da sie diese selbst ausführen. Beim Handwerker bezahlen Sie nicht nur das Material, sondern auch seine Arbeitszeit.


2. Sie lernen etwas Neues

Manche sind die geborenen Handwerker, andere nicht. Manche wissen gleich ganz genau, wie sie die Reparaturen zu Hause bewerkstelligen müssen, andere tun sich damit schwer. Zu welcher Gruppe Sie auch gehören mögen, Sie lernen in jedem Fall etwas dazu. Mit ein wenig Erfahrungen gehen irgendwann selbst den ungeübten Heimwerkern die Reparaturen einfach von der Hand. Und danach? Dann können Sie sich auch an grössere Projekte heranwagen.


3. Sie entspannen sich

Mit dem Heimwerken verhält es sich wie mit dem Gärtnern. Einmal aus der Not entstanden hat es sich zum Hobby entwickelt, das Mann und Frau gerne pflegt. Warum? Weil es Spass macht und ein idealer Ausgleich zur sitzenden Bürotätigkeit ist. Das gute Gefühl, etwas selbst repariert oder gebaut zu haben, erfüllt uns mit Zufriedenheit.


4. Sie sind stolz auf Ihr Werk

Keine falsche Bescheidenheit bitte. Sie haben den tropfenden Wasserhahn selbst repariert, die Silikonfugen aufgefrischt, die Dübellöcher gestopft oder den kompletten Boden selbst verlegt? Dann dürfen Sie auch richtig stolz auf Ihr Werk sein. Prahlen ist erlaubt. Ausserdem: Etwas, das Sie selbst repariert oder gebaut haben, gibt den Dingen eine andere Wertigkeit.


5. Sie «pimpen» Ihre Werkzeugkiste

Reparaturen zu Hause selber zu machen hat den praktischen Nebeneffekt, dass mit jedem DIY-Projekt Ihre Werkzeugkiste voller und besser ausgestattet wird. Bald reicht sie nicht mehr aus und Sie bauen sich einen Werkzeugschrank – einen wie von einem Profi-Handwerker.


6. Sie liegen voll im Trend

Do-it-yourself boomt. Und die Lust zum Heimwerken wächst unaufhaltsam. Selber reparieren, selber machen und selber verschönern ist längst nicht mehr nur eine Pflichtübung für Sparsame. DIY-Projekte werden selbst bei jüngeren Menschen immer beliebter. Erhalten, reparieren und neu machen gehören heute doch irgendwie sogar zum guten Stil. 

Werkzeuge ersetzen

SO BLEIBT IHRE WERKZEUGKISTE TOP

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Tropfenden Wasserhahn reparieren


Tropf, Tropf, Tropf. Hören Sie das? Der Wasserhahn tropft. Das ist nicht nur nervig, sondern kostet auch Geld. Bis zu fünf Liter am Tag können so ungenutzt in den Abfluss fliessen. Schuld am tropfenden Wasserhahn ist meist Kalk, der sich in Rohren, Leitungen und Armaturen festsetzt. Dort nagt er an den Gummidichtungen bis diese porös sind. Sie können das Wasser dann nicht mehr aufhalten. Als Erste-Hilfe-Massnahme erst einmal einen Eimer drunter stellen, damit nicht noch mehr Wasser verschwendet wird. Und dann: Ärmel hochkrempeln. Die Reparatur können Sie nämlich selber machen.


Bei einer Zweihebelarmatur entfernen Sie zuerst die Abdeckkappe des Griffs und lösen die darin liegende Schraube mit dem Schraubendreher. Dann können Sie den Griff abnehmen. Nun kommen Sie an den Ventilkörper und die Dichtung heran. Mit einem passenden Maul- oder Schraubenschlüssel schrauben Sie nun das Ventil vom Armaturfuss ab. Jetzt können Sie alte Dichtungsringe gegen neue ersetzen. Sollten die Dichtungen nur verkalkt sein, können diese einfach mit Wasser und etwas Essigreiniger gesäubert werden. Nun setzen Sie das Ventil wieder ein, ziehen es mit dem Maulschlüssel fest an und montieren Griff und Abdeckkappe.


Bei einer Einhebelarmatur sorgt eine Kartusche mit Keramikscheiben für die nötige Dichtheit. Normalerweise ist diese sehr langlebig. Ein tropfender Wasserhahn liegt demnach meistens nicht am Verschleiss, sondern an Kalkablagerungen oder Verschmutzungen. Schrauben Sie den Griff ab und nehmen Sie die Kartusche heraus. Mit einem Bad in Essig oder Kalkreiniger können Sie die Kartusche dann einfach reinigen. Anschliessend die Kartusche mit Wasser abspülen, wieder einsetzen und mit den zuvor gelösten Halteschrauben festziehen. Falls der Wasserhahn weitertropfen sollte, liegt es doch an Verschleisserscheinungen. Dagegen hilft nur der komplette Austausch der Kartusche – aber auch das können Sie selbst machen.

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