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Pflanzenpflege

Rasenpflege: Unkraut, Moos und Co. bekämpfen

Störenfriede im Rasen bekämpfen Sie am besten im Frühling, damit Sie den Sommer unbeschwert in Ihrem Garten geniessen können. Schluss mit Unkraut, Moos und kahlen Stellen – her mit dem saftigen Grün!

18. April 2017  |  Isabelle Frühwirt


Matt, braun und abgenutzt – in so manchem Garten sieht der Rasen nach der kalten Jahreszeit mitgenommen aus. Oftmals haben sich auch Moos und Verfilzungen auf der Rasenfläche festgesetzt. Im Frühling steht daher Rasenpflege an. In wenigen Arbeitsschritten legen Sie den Grundstein für einen gesunden, schönen Rasen.

Mähen und rechen

Der erste Schritt der Rasenpflege im März oder April: Rasen mähen. Die ideale Schnitthöhe beträgt 4 bis 5 Zentimeter. Ist er bereits so kurz, brauchen Sie nicht zu mähen. Achten Sie generell bei der Rasenpflege darauf, dass Sie den Rasen nicht zu kurz mähen. Ansonsten entstehen im Sommer unschöne gelbe Stellen, und es bildet sich mehr Moos.


Als Nächstes rechen Sie Ihren Rasen gründlich. Damit entfernen Sie nicht nur das Schnittgras, sondern auch Moos, Filz und abgestorbene Grashalme. Zudem kommt wieder frische Luft an den Rasen, und sein Wachstum wird angeregt.


Falls Sie Ihren Rasen nicht bereits im Herbst vertikutiert haben, können Sie dies im Frühling nachholen. Dadurch belüften Sie den Boden und regen das Wachstum an. Beachten Sie die Wetterprognosen: Vertikutieren Sie nicht bei langanhaltender Trockenheit – der Rasen muss nach dem Vertikutieren schnell nachwachsen können.

Düngen und nachsäen

Als nächster Schritt der Rasenpflege im Frühling steht düngen an. Der Rasen braucht nun Nährstoffe, um zu wachsen und sich von den kälteren Tagen zu erholen. Organisch-mineralischer Rasendünger eignet sich dafür bestens. Achten Sie auf eine gleichmässige Verteilung des Düngers – ein Streuwagen hilft Ihnen dabei. Idealerweise düngen Sie Ihren Rasen im Herbst nochmals.


Über Rasenlöchern oder braunen Stellen säen Sie idealerweise im Frühling bei über 8 Grad Celsius neue Grassamen aus. Bewässern Sie die ausgesäten Stellen und halten Sie den Boden feucht, bis die Grassamen keimen.

Unkraut und Moos vorbeugen und entfernen

Ein regelmässiger, nicht zu tiefer Schnitt und eine ausgewogene Düngung im Frühling sind die besten Massnahmen, um Unkraut und Moos vorzubeugen. Denn gut genährte, gesunde Gräser unterdrücken Unkraut und Moos. Gleichzeitig kann sich Moos kaum breitmachen, wenn Sie Ihren Rasen regelmässig vertikutieren und nicht zu tief mähen.


Sollte der Rasen dennoch von diesen Störenfrieden befallen werden, bekämpfen Sie sie mit Anti-Moos-Produkten und Unkrautvertilgungsmitteln. Diese setzen Sie idealerweise in der Wachstumsperiode im Mai oder Juni ein. Tiefer verwurzeltes Unkraut wie Löwenzahn oder Breitwegerich stechen Sie bei der Rasenpflege einfach mit einem Unkrautstecher aus.

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Beachten Sie diese Tipps zur Rasenpflege, haben Sie schon im Mai einen sattgrünen, dichten Rasen. Und ein kräftiger, gesunder Rasen übersteht auch einen heissen Sommer ohne grössere Probleme und muss nur regelmässig gemäht werden.

Tipp: Die richtige Bewässerung

Nur bei langen Trockenperioden im Sommer ist es nötig, den Rasen zu bewässern. So finden Sie heraus, ob Ihr Rasen wirklich Wasser benötigt: Gehen Sie über den Rasen. Wenn sich die Gräser bei den Trittstellen nicht mehr aufrichten, braucht der Rasen Wasser. Geben Sie mindestens 20 Liter pro Quadratmeter – idealerweise in den frühen Morgenstunden. Während dieser kühlen Stunden nimmt der Rasen das Wasser am besten auf.