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Gutes Raumklima

Luft reinigen – aber wie?

Im Winter fliehen wir vor der eisigen Kälte in unser gemütliches Zuhause – und lassen kalte Luft nicht in die Wohnung. Schlecht! Wir sagen Ihnen, wieso das für Ihre Gesundheit nicht gut ist. Und wie Sie Ihr Raumklima verbessern.

7. Dezember 2016  |  Patrick Steinemann


Kennen Sie das? Sie wachen morgens auf mit einem leichten Kratzen im Hals und trockenen Nasenschleimhäuten. Teekanne und Meerwassersprays sind Ihre treuen Begleiter, ein Luftbefeuchter nicht unbedingt. Tee und Sprays helfen – keine Frage. Aber haben Sie schon daran gedacht, dass die Luft in Ihrer Wohnung möglicherweise zu trocken ist?


Je kälter, desto trockener

Die trockene Heizungsluft in den Innenräumen enthält viele Schadstoffe, die zu Beschwerden führen können. Das Gegenmittel? Lüften ist ein guter Anfang, aber noch nicht genug – denn es senkt die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Zuhause: Kalte Luft, die weniger Feuchtigkeit aufnehmen kann als warme Luft, gelangt in Ihre Wohnung. Kurz: Je kälter es draussen ist und je stärker Sie lüften, desto trockener ist die Luft in Ihrer Wohnung. Und diese trockene Luft fördert wiederum Erkältungen. Sie sehen: Ein optimales Raumklima zuhause und am Arbeitsplatz ist gut für Ihre Gesundheit. Um Ihr Raumklima ins Gleichgewicht zu bringen, sollten Sie auf diese drei Werte achten: Luftqualität, -temperatur und -feuchtigkeit.


1. Luftqualität

Die Luft in geschlossenen Räumen ist mit allerlei Schadstoffen belastet. Dazu gehören Staubmilben, Hautschuppen von Tieren und Zigarettenrauch. Aber auch Fasern von Sofas oder Teppichen sorgen für kaum sichtbare Schwebestoffe in der Luft. Dazu kommen Dämpfe von Drucker- oder Wandfarben. Das beste Mittel, die Luft zu reinigen, ist Lüften – und das gleich richtig: am besten drei bis vier Mal täglich für zwei bis fünf Minuten stosslüften, idealerweise mit Durchzug. So bringen Sie schnell viel frische Luft herein, ohne dass die Räume auskühlen und Sie unnötig Energie verschwenden. Eine weitere Möglichkeit sind Luftreinigungsgeräte. Sie filtern die Luft mit Aktivkohlesystemen.

Zimmerpflanzen als grüne Helfer

Pflanzen verbessern die Luftqualität im Raum. Sie nehmen CO2 auf und filtern schädliche Gase aus der Atemluft. Ausserdem befeuchten sie die Luft.

Efeu (links im Bild) gehört zu den Zimmerpflanzen mit der höchsten luftreinigenden Wirkung. Die Pflanze reduziert Benzol und Nikotin in Büro- und Wohnräumen. Das Einblatt (in der Mitte) sorgt als Luftfilter für ein angenehmes Raumklima. Die Zimmerpflanze neutralisiert Schadstoffe wie Alkohole, Aceton, Trichlorethylen, Benzol und Formaldehyd. Der Drachenbaum (rechts im Bild) reduziert Schadstoffe wie Benzol und Trichlorethylen.


2. Lufttemperatur

Im Schlafzimmer reichen 16–17 °C, im Wohnzimmer sind 20 °C ideal, im Badezimmer dürfen es auch 22–23 °C sein. Nicht in jedem Wohnraum muss die Temperatur gleich hoch sein. Hält man gewisse Zimmer etwas kühler, schlägt sich das in einer tieferen Heizkostenabrechnung nieder.


3. Luftfeuchtigkeit

Im Winter ist die Luft durch das Heizen drinnen oft sehr trocken. Zu trockene Luft transportiert mehr Staub und reizt die Atemwege. Auch die Schleimhäute trocknen aus. Ideal ist eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 55 Prozent. Damit diese nicht zu hoch und nicht zu niedrig ist, gibt es verschiedene Luftbefeuchter und Luftentfeuchter:

Verdunster

Filtermatten saugen sich mit Wasser voll und geben die Feuchtigkeit über einen Ventilator an die Luft ab. Reinigen Sie dieses Gerät regelmässig, um Schimmelpilzbildung vorzubeugen. Verdunster arbeiten sehr stromsparend.

Verdampfer

Wasser wird zum Kochen gebracht und entströmt als keimfreier Dampf – ideal für Allergiker. Die Heizplatte ist jedoch kalkanfällig, und das Gerät muss deshalb regelmässig entkalkt werden.

Vernebler

Eine mit Ultraschall schwingende Membran teilt Wasser in kleinste Tröpfchen, die sich als kühler Nebel im Raum verteilen und verdunsten. Auch Vernebler sind energieeffizient. Betreiben Sie dieses Gerät immer mit einer Entkalkungskartusche, damit sich die Kalkpartikel nicht im Raum verteilen.

Entfeuchter

Zu feucht sollte die Raumluft aber auch nicht sein, sonst bildet sich Schimmel – und dessen Sporen sind stark gesundheitsschädlich. Luftentfeuchtungs-Geräte helfen vor allem im Keller oder in der Waschküche. Sie beugen auch asthmatischen Erkrankungen vor.

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