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Sie wollen einen Couchtisch bauen? Oder ein Weinregal? Wir sagen Ihnen, welches Holz das richtige für Ihr Projekt ist und wie Sie es pflegen.

Zuletzt aktualisiert: 15. Mai 2017 | Isabelle Frühwirt

Eiche, Fichte oder Buche – im Wald der Holz-Arten verliert ein Anfänger schnell die Orientierung. Wir stellen Ihnen drei Hölzer und ihre Eigenschaften vor. Was Sie damit bauen können und welche Pflege das Holz braucht, erfahren Sie hier.

Die beständige Eiche

Solide, standhaft und unempfindlich gegenüber Witterungseinflüssen – so wie die Eiche aussieht, ist auch ihr Holz. Der Baum wächst langsam, entsprechend dicht und schwer ist das Holz. Es ist resistent gegen Wasser und wurde daher früher oft im Schiffbau verwendet. Aber auch als Bauholz tat die Eiche ihren Dienst: Noch heute findet man in alten Häusern unversehrte Eichenbalken. Weil das Eichenholz so beständig ist und lange schön bleibt, eignet es sich als Parkettboden. Aber auch Möbel machen im Eichenkleid eine gute Figur – Küchentische oder Weinregale sehen zeitlos gut aus. Eichen-Leimholz ist ideal, um ein stilvolles Weinregal zu bauen.


Leimholz oder Holzfurnier?

Leimholz, auch Brettschichtholz genannt, besteht aus mehreren Schichten, die in der gleichen Faserrichtung übereinander verleimt sind. Durch die verschiedenen Holzschichten entstehen kaum Risse im Holz. Es wird gerne für stark beanspruchte Möbel wie Tische oder Stühle eingesetzt, da es grosse Lasten trägt.


Beim Holzfurnier besteht hingegen nur die oberste Schicht aus Echtholz. Darunter befindet sich ein Trägermaterial, beispielsweise Span- oder mitteldichte Holzfaserplatten, sogenannte MDF-Platten. Je nach Art der Verarbeitung eignet sich Furnier auch für Möbelstücke, aber meist dient es eher dekorativen Zwecken.

Die sensible Buche

Schädlinge, Temperaturunterschiede und Feuchtigkeit machen der Buche schnell zu schaffen. Obwohl sie ähnlich schwer und hart ist wie die Eiche, braucht sie mehr Pflege. Gut behandelt und imprägniert, hält sich das Buchenholz aber lange. Der einheimische Laubbaum zeichnet sich durch seinen langen, astfreien Stamm aus. Das macht eine ideale Verwertung des Holzes möglich – sogar Schiffsmasten lassen sich daraus fertigen. Zuhause wird Buchenholz vor allem für die Möbelproduktion eingesetzt. Es eignet sich besonders für beanspruchte Möbel, aber auch für Regale, die Sie ganz einfach selbst bauen können. Im Aussenbereich sollten Sie aber aufgrund der Feuchteempfindlichkeit auf Buchenholz verzichten.

Hart- oder Weichholz?

Hölzer werden in harte und weiche eingeteilt. Harthölzer wie die Esche, Buche oder Eiche sind fest und schwer. Meist wachsen sie langsam und weisen daher enge Jahresringe auf. Das macht das Holz dicht und schwierig zu bearbeiten.


Weichhölzer wachsen meist schnell und sind aufgrund ihrer geringeren Dichte leichter und einfach zu bearbeiten. Fast alle Nadelhölzer und einige Laubhölzer wie die Weide oder Linde fallen in diese Kategorie.

Die unkomplizierte Fichte

Sägen, hobeln, nageln, schrauben – die Fichte hält alles aus und macht es dem Heimwerker leicht, sie zu bearbeiten. Der Nadelbaum als Bauholz ist für die Holzindustrie von grosser Bedeutung. Die Fichte ist im Haus universell einsetzbar, egal ob als Fussboden, an Fenstern oder Türen. Auch Zäune oder Pfähle bestehen oft aus Fichte, da das Holz nicht mit Metall oder Beton reagiert. Möbel aus Fichte sind Standardprodukte in den Möbel- und Baumärkten. Nichtsdestotrotz lässt sich aus der Fichte viel herausholen. Sie eignet sich durch ihre Optik insbesondere für Möbel im Landhausstil – zum Beispiel dieser Vitrinen-Couchtisch.


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Holz im Aussenbereich pflegen

Draussen ist Holz der Witterung ausgesetzt. Das zeichnet sich auf dem Naturprodukt ab – Holzmöbel und Bodenbeläge werden gräulich. Um dies zu verhindern, braucht Ihre Terrasseneinrichtung aus Holz regelmässige Pflege. Öle versorgen das Holz mit Feuchtigkeit, Lasuren und Lacke schützen es vor Verwitterung.


Idealerweise stellen Sie Ihre Gartenmöbel aus Holz unter eine Überdachung, sodass sie der Witterung weniger stark ausgesetzt sind. Fäulnis vermeiden Sie, indem Sie die Holzmöbel nicht direkt auf dem Rasen platzieren, sondern beispielsweise auf Gartenplatten.