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Im Herbst sorgen Anemonen, Staudenastern oder Chrysanthemen im Garten für ein Feuerwerk an Farben. Damit die Herbstblüher ihre volle Farbenpracht entfalten können, brauchen sie die richtige Pflege – vom Einpflanzen bis hin zum Stützen.

1. September 2016  | Hansjörg Honegger

September: der Zeitpunkt für Stauden

Ausdauernde oder mehrjährige Stauden pflanzen Sie am besten ab Ende September. Dann wachsen die Wurzeln noch einige Wochen, das Blattwerk dagegen nicht mehr. Das ist fast eine Garantie, dass die Pflanze im nächsten Frühjahr kräftig austreibt und je nach Sorte bereits im ersten Jahr schön blüht. Im Normalfall sollten Sie junge und eher kleine Pflanzen in den Boden bringen. Gerade ausdauernde Stauden können sich mächtig entwickeln. Achten Sie also schon bei der Planung auf einen angemessenen Abstand, damit sich die Pflanzen später nicht gegenseitig in ihrem Wachstum behindern. Ganz wichtig: Beachten Sie unbedingt die Anweisung, wie tief die Pflanze in den Boden muss. Je nach Sorte mögen es die einen ganz oberflächlich, und die anderen brauchen eine gute Erddecke. Machen Sie hier schon alles richtig, wird es Ihnen die Pflanze noch Jahre mit einer reichen Blüte danken.


Das richtige Werkzeug: Grabgabel

Stauden zu pflanzen ist eine strenge Arbeit. Umso wichtiger ist die Wahl des richtigen Werkzeugs. Der Kauf einer guten Grabgabel lohnt sich. Mit diesem Werkzeug können Sie leicht tiefe Löcher graben und auch den Boden problemlos auflockern.

Tipp

Achten Sie beim Kauf einer Grabgabel auf einen guten Griff, damit Sie die Hebelwirkung nutzen können. Ausserdem sollten Sie mit dem Fuss einen guten Stand auf der Gabel haben, damit Sie das Werkzeug mit Gewicht und nicht mit Kraft in den Boden bringen. Der Einsatz der Grabgabel will geübt sein: Technik ist wichtiger als Kraft.

Blumenzwiebeln pflanzen

Stauden und Blumenzwiebeln können Sie fast zeitgleich einpflanzen. Blumenzwiebeln wie Tulpen, Osterglocken oder Anemonen sollten Sie im September oder Oktober in den Boden bringen. Pflanzen Sie eher früher, damit die Zwiebeln noch ausreichend Wurzeln bilden können. So stecken sie garstiges Wetter im Frühling eher weg. Es gibt eine Faustregel beim Pflanzen von Blumenzwiebeln, mit der Sie nicht viel falsch machen können: Pflanzen Sie jede Zwiebel dreimal tiefer, als sie im Durchmesser misst. Das ist gerade bei grösseren Tulpen- oder Narzissenzwiebeln ganz schön tief.


Das richtige Werkzeug: Zwiebelpflanzer

In lockeren Böden sind kurze Zwiebelpflanzer bestens geeignet. Ist der Boden eher schwer und dicht, sollten Sie einen Zwiebelpflanzer mit halbhohem Stiel und einer Querstange benutzen. Damit kommen Sie sehr schnell voran und schonen erst noch Ihren Rücken.

Tipp

Blumenzwiebeln mögen keine allzu schweren Böden. Arbeiten Sie vor dem Einpflanzen etwas grobkörnigen Sand ein, das verbessert das Blühergebnis. Einen schöneren Effekt erreichen Sie zudem, wenn Sie gleiche Blumen in Gruppen pflanzen.

Stauden stützen

Herbstblüher sorgen nochmals für einen absoluten Höhepunkt im Gartenjahr. Allerdings müssen gerade die hochwachsenden Sorten genau im Auge behalten werden. Etwas Regenwetter oder ein früher Herbststurm machen aus dem wunderbaren Farbenmeer schnell ein unordentliches Chaos, das nur mit viel Aufwand und einigen Verlusten wieder in Ordnung gebracht werden kann. Stauden sind dankbar für eine Stütze, damit sie bei Wind und Regen nicht umfallen. Die Stauden einfach mit einer Schnur zusammenzubinden, mag die einfachste Art sein, das Umfallen zu vermeiden; allerdings wird man so dem Wuchs der Pflanzen nicht gerecht. Schöner und sinnvoller sind spezielle Pflanzenhalter, mit denen Sie die natürliche Form der Pflanze betonen.


Das richtige Werkzeug: Pflanzenhalter

Kaufen Sie immer verschieden hohe Pflanzenhalter. Die Stütze sollte etwa zwei Drittel der Höhe der ausgewachsenen Pflanze haben. Praktisch sind höhenverstellbare Pflanzenhalter: Sie lassen sich nachjustieren und sind flexibel einsetzbar.

Tipp

Bringen Sie die Staudenhalter schon an, wenn die Stauden noch im Wachstum sind. Bei ausgewachsenen Stauden sind die Stützen dann praktisch nicht mehr zu sehen, und die Pflanzen bleiben in ihrer natürlichen Wuchsform stehen. Aus Weidenästen lassen sich wunderbare Pflanzenhalter selbst herstellen. Hier sind Ihrer Kreativität und Fantasie keine Grenzen gesetzt. Aber Achtung: Frische Weidenäste treiben in feuchtem Boden sehr schnell Wurzeln und sind dann nur noch schwer entfernbar.

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