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Entspannung und Erholung auf der eigenen Terrasse – ein wunderbarer Gedanke. Doch zuerst muss ein neuer Terrassenboden her. Terrassendielen aus Holz bestechen durch ihre Natürlichkeit und Schönheit. Die alternativen WPC-Terrassendielen versprechen eine hohe Witterungsbeständigkeit.

JUMBO zeigt Ihnen, worin sich Holz-Terrassendielen von WPC-Terrassendielen genau unterscheiden und gibt Ihnen wertvolle Tipps zum Terrassenbau und zur Dielen-Pflege. Packen Sie’s an und geniessen Sie schon bald die Sonne auf Ihrer selbst gebauten Terrasse.

WAS SIE FÜR IHREN TERRASSENBAU BRAUCHEN

1. Terrassenbelag

Was gefällt Ihnen besser? Ein Naturprodukt oder eine pflegeleichte Alternative? Der Unterschied: Holz vergraut und braucht daher mehr Pflege. Mit dem geeigneten Öl bleibt Ihr Holzboden jedoch genauso lang lebig wie das WPC-Produkt. Mit beiden Bodenplatten sollten Sie Ihre Terrasse unbedingt so konstruieren, dass Staunässe keine Chance hat.

2. Terrassen-Unterkonstruktion

Sparen Sie nicht bei der Unterkonstruktion. Je solider diese ist, desto länger hält Ihre Terrasse. Aluminium erlaubt grössere Sprungmasse und benötigt daher weniger Auflagepunkte. Holz-Auflageträger hingegen müssen mit einem Sprungmass von max. 45 cm verbaut werden.

3. Befestigungsclips

Alle Clips erlauben eine unsichtbare Befestigung. Nur die TENAX-Clips sind zwei Produkte in einem. Mit diesen können die Terrassendielen fixiert und gleichzeitig vor Staunässe geschützt werden.

4. Abstandhalter-Pads und Verstellfüsse

Wenn Sie Höhendifferenzen ausgleichen müssen, nutzen Sie die praktischen Verstellfüsse. Legen Sie die Abstandhalter-Pads unter die Auflageträger, denn dies hat einen dämpfenden Effekt auf die gesamte Konstruktion und schützt Holzelemente vor Staunässe.

Terrassendielen in Holz und WPC

Tipps für Planung, Montage und Pflege

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Terrassenbau mit Thermo-Holz

Bei Thermo-Holz handelt es sich um thermisch modifiziertes Holz. Dabei wird das Holz Temperaturen von circa 160–220° ausgesetzt. Es erhält dadurch einen dunklen Farbton und verfügt über eine erhöhte Dauerhaftigkeit.

Eigenschaften und Verhalten

Die hochwertigen Thermo-Holz-Terrassendielen aus Kiefer und die Terrassendielen aus Esche, die Sie bei JUMBO kaufen können, werden der Dauerhaftigkeitsklasse mässig bis sehr dauerhaft zugeordnet. Dieses thermisch behandelte Holz verfügt über eine höhere Dauerhaftigkeit gegen Holz zerstörende Pilze und Insekten.

Terrassenbau mit WPC

WPC steht für Wood Plastic Composite und ist eine Holzalternative. WPC ist ein Verbundwerkstoff aus Naturfasern und thermoplastischen Kunststoffen. Die WPC-Terrassendielen von JUMBO weisen einen Naturfaseranteil von circa 60 Prozent aus.

Eigenschaften und Verhalten

Die hochwertigen WPC-Terrassendielen von JUMBO werden der Dauerhaftigkeitsklasse dauerhaft bis sehr dauerhaft zugeordnet. Feuchtebedingte Dimensionsänderungen sind sehr gering. WPC reagiert jedoch auf Temperaturveränderungen und Dehnfugen müssen eingeplant werden.

Erscheinungsbild

Thermisch modifiziertes Holz vergraut schneller als unbehandelte Holzoberflächen. Soll der dunkelbraune Farbton lange erhalten bleiben, so muss es mit einem entsprechenden braun pigmentierten Holzschutzmittel behandelt werden.

Wartung und Pflege

Ablagerungen von Luftverunreinigungen wie Russ und Staubpartikel sowie Blütenstaub bilden eine seifige Schicht auf Terrassenrosten. Nach kalten und schneereichen Wintern kann es zudem vorkommen, dass im Frühling das Holz stellenweise mit einem Pelz überzogen ist. Am zweckmässigsten wird mit Wasser oder einer schwachen Seifenlösung und einem Schrubber gereinigt. Anschliessend können die Terrassenbretter mit Holzschutzmittel behandelt werden.

Erscheinungsbild

Eine WPC-Terrasse hat ein sehr regelmässiges Erscheinungsbild. WPC-Terrassendielen verändern ihr Aussehen durch die Bewitterung eher geringfügig. Die im WPC enthaltenen Holzpartikel, die an der Oberfläche den Witterungseinflüssen ausgesetzt sind, unterliegen dem natürlichen Vergrauungsprozess von Holz, womit das Gesamterscheinungsbild der Oberfläche z. B. etwas nachdunkeln oder aufhellen kann.

Die qualitativ hoch stehenden WPC-COEX-Vollprofile sind mit einer farbgebenden Kunststoffschicht ummantelt und weisen eine Garantie gegen ein fleckiges Abwittern oder andere Farbänderung aus.

Wartung und Pflege

Um ein gleichmässiges Erscheinungsbild zu erhalten, sollten WPC-Terrassendielen regelmässig von Verschmutzungen durch Laub o. Ä. befreit werden. WPC kann mit Wasser und milden Haushaltsreinigungsmitteln gesäubert werden.

Konstruktive Massnahmen

Folgende Massnahmen haben zum Ziel, Holzfeuchteschwankungen zu vermindern, die Aufnahme von flüssigem Wasser zu verhindern und ein rasches Abfliessen von anfallendem Wasser zu ermöglichen:

  • Erdkontakt vermeiden.
  • Untergrund mit leichtem Gefälle. Das Regenwasser muss rasch abfliessen können – stehendes Wasser unter dem Terrassenrost vermeiden!
  • Alle Holzteile müssen gut luftumspült sein und nach Niederschlägen rasch abtrocknen können.
  • Holz-auf-Holz-Konstruktionen müssen vermieden werden.

Was gilt es zu beachten?

  • Thermo-Holz weist verringerte Festigkeitswerte auf. Daher darf der maximale Abstand der Auflageträger von 450 mm nicht überschritten werden.
  • Da Thermoholz-Bretter spröder sind als unbehandeltes Holz, muss Thermo-Holz bei der Montage mit Schrauben zwingend vorgebohrt werden.
  • Es kann zu einem fleckigen Abwitterungsbild kommen. Dieses gleicht sich nach einiger Zeit aus und die gesamte Terrasse erscheint in einem edlen Grauton.

Konstruktive Massnahmen

Folgende Massnahmen haben zum Ziel, dass Ihre WPC-Terrasse eine grosse Lebenserwartung hat:

  • WPC reagiert auf Temperaturveränderungen und Dehnfugen müssen eingeplant werden.
  • Die Unterkonstruktion muss auf dem Untergrund befestigt werden. Wenn dies nicht möglich ist, muss sie entsprechend beschwert werden. Damit wird verhindert, dass sich die WPC-Terrassenoberfläche bei Wärme nach oben wölbt.
  • WPC kann mit normalen Holzwerkzeugen bearbeitet werden.

Was gilt es zu beachten?

  • WPC hat keine Neigung zu Rissbildung und ist barfusstauglich. An heissen Tagen ist dies aufgrund der stärkeren Erwärmung als bei Holzrosten jedoch eingeschränkt.
  • WPC ist aber weder unverrottbar noch wartungsfrei.
  • WPC-COEX-Dielen sind mit einem Kunststoff ummantelt. Dank der Kunststoffummantelung sind sie noch dauerhafter als die WPC-Hohlprofile.
  • Produkte mit Hohlkammern erfordern ein Längsgefälle (>15 mm pro Laufmeter) damit sich die Kammern nicht mit Wasser füllen (Gefahr von Eisbildung im Winter etc.).

SO IST IHRE TERRASSE AUS HOLZ OPTIMAL VOR WITTERUNG & CO GESCHÜTZT

Beim Terrassenbau mit Holz sollten Sie wissen, dass Holz auf Witterung reagiert. Durch die UV-Sonneneinstrahlung ändert Holz seine Farbe und Regen wäscht Oberflächenbestandteile aus. Dadurch nimmt Ihre Terrasse eine gräuliche Farbe an. Bei der Vergrauung handelt sich um keinen Mangel. Es ist eine natürliche Veränderung der Oberfläche – sie führt zu keiner Festigkeitsverminderung. Die ursprüngliche, natürliche Farbe der jeweiligen Holzart sollte bei der Materialwahl keinen Einfluss haben.

Damit Sie Ihre neu gebaute Terrasse über lange Zeit stolz präsentieren können, gilt es ein paar Grundregeln beim Terrassenbau und bei der Pflege des Holzes zu beachten. Grundvoraussetzung sind konstruktive Massnahmen, eine korrekte Befestigung und die statische Tragfähigkeit der Unterkonstruktion sowie saubere Ausführungsdetails. Achten Sie beim Terrassenbau mit Holz auf ein Gefälle vom Gebäude weg in Längsrichtung der Terrassenbretter von mindestens 15 mm je Laufmeter. Auf diese Weise kann Wasser ablaufen. Vermeiden sie jegliche Staunässe in der Konstruktion. Die Terrassenbretter sollten einen Fugenabstand von mindestens 7 mm aufweisen und jeweils mit zwei Schrauben aus Edelstahl oder Befestigungsclips auf der Unterkonstruktion verschraubt werden. Eine ausreichende Luftzirkulation erhöht die Lebensdauer des verbauten Holzes erheblich. Planen Sie genügend Lufteinlässe und -auslässe ein und bauen Sie die Terrasse nicht zu nahe über dem Boden auf. Bei der Montage Ihrer Terrasse sollten alle Schnittkanten mit einem Holzschutzmittel nachgestrichen werden.

Durch eine periodische Anwendung von Holzschutzmitteln können Sie einerseits das optische Erscheinungsbild beeinflussen und anderseits die Lebensdauer des Holzes verlängern. Streichen Sie die Terrassenbretter je nach Nutzung und Witterungsgrad in regelmässigen Abständen nach (1–2x pro Jahr). Reinigen Sie vor jeder Oberflächenbehandlung den Terrassenrost, indem Sie ihn abbürsten und/oder mit Wasser oder einer schwachen Seifenlösung abwaschen. Vor der Behandlung muss der Holzuntergrund trocken sein.

Hinweis: Oberflächenbehandlungen auf Ölbasis blättern nicht ab, sie sind Wasser und Schmutz abweisend und reduzieren dadurch das Schwinden und Quellen sowie die Trocknungsrissbildung. Beachten Sie die Verarbeitungshinweise auf dem Gebinde.

RUTSCHGEFAHR VERHINDERN

Ablagerungen von Luftverunreinigungen sowie Blütenstaub bilden eine seifige Schicht auf Terrassenrosten. Werden solche Schichten nicht regelmässig entfernt, wird der Terrassenrost rutschig. Am zweckmässigsten wird mit Wasser und einem Schrubber gereinigt. Anschliessend können die Terrassenbretter aus Holz mit Holzschutzmittel behandelt werden, um die witterungsbedingten Veränderungen der Holzoberfläche zu verzögern.

Terrassenbau mit Dielen aus Holz und WPC

Profitieren Sie vom geballten Projektwissen der JUMBO-Experten und ums Thema Terrassenbau — egal ob Sie Ihre Terrasse in Holz oder WPC bauen, eine sehr dauerhafte Aluminium-Unterkonstruktion anwenden oder eine Feuerstelle einbauen wollen. Diese Einbauanleitung zeigt Ihnen in einfachen und übersichtlichen Schritten, wie Sie die verschiedenen Details planen, ausführen und schliesslich pflegen und warten.

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FEHLER 1: «Ein grober Entwurf reicht schon.»

Dieser Satz ist einer der gravierendsten Fehler beim Bau einer Terrasse! Überlegen Sie sich vor Beginn genau, wie Sie die Unterkonstruktion bauen, die Dielen verlegen und welches Material Sie verwenden möchten. Diese Punkte sollten Sie bei der Planung berücksichtigen:

Wahl des Materials: Holz ist natürlich, braucht aber Pflege, denn es vergraut mit der Zeit. WPC ist langlebiger, aber die Oberfläche wird im Sommer deutlich wärmer im Vergleich zu Holz.

Unterkonstruktion: Auch hier sollten Sie sich von vornherein überlegen, welches Material Sie wählen. Haben Sie sich für Holzdielen entschieden, wählen Sie eine stabile Holz-Unterkonstruktion. Bei WPC-Belägen empfiehlt sich eine Alu-Unterkonstruktion.

Verlegemuster: Möchten Sie ein besonderes Oberflächenmuster wie beispielsweise Fischgräten kreieren, sollten Sie die Unterkonstruktion so planen, dass zwischen den Auflageflächen nie eine grössere Distanz als 45 Zentimeter entsteht.

Staunässe vermeiden: Regenwasser muss gut abfliessen können, damit das Holz ausreichend belüftet wird. Deshalb sollte die Höhe zwischen Dielen und Boden mindestens 75 Millimeter und das Gefälle der Dielen 15 mm/m in Längsrichtung der Dielen betragen und vom Gebäude weg verlaufen.

FEHLER 2: «Dielen anschrauben und fertig!»

Versuchen Sie, unnötige Löcher bei der Montage zu vermeiden. Denn Holz fault oft genau an diesen Stellen, da Wasser liegenbleibt. Wir empfehlen, die Terrassendielen mit unsichtbaren Montageclips zu befestigen. Dazu benötigen Sie Terrassendielen mit einer seitlichen Nut. Verwenden Sie in jedem Fall rostfreie Terrassenschrauben. Sollten Sie dennoch sichtbar schrauben müssen, bohren Sie immer vor.


FEHLER 3: «Terrasse bauen? Dafür brauche ich maximal einen Tag.»

Rechnen Sie für den Bau einer Terrasse unbedingt genügend Zeit ein. Für die Planung sollten Sie sich mindestens einen halben Tag nehmen. Wir listen Ihnen alle Schritte auf, damit Sie sich ein Bild vom Ausmass Ihres Terrassenprojekts machen können:

  1. Fläche vermessen, skizzieren und Materialliste erstellen.
  2. Gras abtragen und Erdreich 15 bis 20 Zentimeter ausheben.
  3. Graben mit Kies oder Sickerbeton füllen, bis es bündig zur Rasenfläche ist.
  4. Fläche mit Vlies überdecken, damit kein Unkraut wächst.
  5. Verstellfüsse ausrichten und im Boden verankern.
  6. Unterkonstruktion quer zur Verlegerichtung der Dielen mit einer Wasserwaage ausrichten und festschrauben.
  7. Dielen zuschneiden und mittels Montageclips montieren.
  8. Schnittkanten nachbehandeln und Belag ölen, sofern er nicht vorbehandelt ist.

FEHLER 4: «Dielen schön bündig verlegen, dann wird alles gerade.»

Holz- wie auch WPC-Dielen wachsen und schwinden. Holz verändert sich bei Feuchtigkeit, Kunststoff reagiert auf Temperatur. Zwischen den Dielen wie auch zwischen Diele und Wand sollten Sie daher mindestens 7 Millimeter Abstand einrechnen. Wenn Sie Montageclips verwenden, dann entsteht automatisch der nötige Dielenabstand. Bei WPC ist der Abstand an den Querstössen ebenfalls sehr wichtig, da sich WPC auch in der Länge ausdehnt.


FEHLER 5: «Holz pflegen ist unnötiger Aufwand.»

Holz ist ein natürliches Produkt – es verändert sich, wenn es Sonne, Nässe, Trockenheit und Temperaturunterschieden ausgesetzt ist. Damit Ihre Terrasse nach einem Jahr nicht bereits rissig und spröde aussieht, sollten Sie sie regelmässig pflegen. Diese Tipps sollten Sie dabei beachten:

  • Haben sich auf dem Holz bereits Moose gebildet, beseitigen Sie diese mit einem Grünbelag-Entferner.
  • Putzmittel und zu grobe Bürsten sind tabu! Beide beschädigen das Holz.
  • Die UV-Strahlung bewirkt, dass Holz vergraut. Dagegen helfen pigmentierte Öle oder Holzentgrauer.
  • Ölen Sie Ihre Holzterrasse zweimal im Jahr, um sie langfristig vor Witterungseinflüssen zu schützen.

Auch WPC sollte einmal pro Jahr gründlich gereinigt werden.

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