JUMBO Logo
Am Samstagnachmittag brummen oder surren vielerorts die Rasenmäher. Für viele eine Art Ritual, für andere eine Qual. Zu hohes oder nasses Gras, steile Rasenpassagen, kurze Kabel, zu teuer in Anschaffung und Unterhalt. Das muss nicht sein. Es gibt für jeden Garten den passenden Rasenmäher.
Ob von Hand oder vollautomatisch, am Kabel, mit Akku oder mit Benzin – aber nicht nur das. Auch die Grösse der Rasenfläche, der Anschaffungspreis des Rasenmähers und der Zeitaufwand für die Rasenpflege sollten bei der Entscheidung eine Rolle spielen. Unser Rasenmäher-Vergleich zeigt Ihnen, in welchen Bereichen die verschiedenen Gerätetypen punkten und wann sie an ihre Grenzen stossen.

Rasenroboter: Das vollautomatische Helferlein

Der Rasenroboter erledigt seine Arbeit selbstständig, leise und bestenfalls täglich. Er ist auch via App programmierbar. Geschnittene Grasspitzen lässt der Rasenroboter liegen, das Schnittgut düngt den Rasen. Im Vergleich mit anderen Rasenmähern ist er teuer in der Anschaffung, dafür spart er Zeit. Bedenken Sie, dass Sie je nach Rasenfläche noch die Ränder oder Ecken manuell nachschneiden müssen. Als Rasenmäher in Gärten mit steilen Bodenpassagen stösst der Rasenroboter zwischen 25 und 45 Prozent Steigung an seine Grenzen. Der Preis unterscheidet sich je nach Leistung, Ausstattung und Funktionen des Mähroboters. Je mehr Quadratmeter er schaffen soll, desto teurer ist er. Bei JUMBO haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Marken, darunter BOSCH und GARDENA. 

Spindelmäher: Günstig, leise und effizient

Der Spindelmäher, auch bekannt als Handrasenmäher. Einfach zu bedienen, flexibel bei Hecken und Bäumen, braucht durch seine Akku-Unterstützung kein Benzin und ist günstig in der Anschaffung. Da er sehr leise ist, können Sie auch an Sonntagen oder zu später Stunde mähen. Er ist leicht, einfach zu steuern und schont den Rasen. Allerdings bleibt der Spindelmäher hängen, wenn das Gras zu dicht oder zu hoch ist, daher sollten Sie den Rasen regelmässig mähen. Obacht: Lassen Sie das Schnittgut liegen, kann ein dichter Teppich aus nicht zersetztem Gras entstehen. Dieser kann Feuchtigkeit und Licht vom Boden abhalten, was der Rasenqualität schadet. Entfernen Sie das Schnittgut nach dem Mähen darum immer gleich mit einem Rasenrechen.

Rasentrimmer: Jede Ecke sauber getrimmt

Leicht, präzise und flexibel ist er, der akkubetriebene Rasentrimmer. Rund um die Hecken, exakt bis zum Zaun, zur Rasenkante oder zur Mauer. Wo andere Geräte anstossen, ist der Rasentrimmer der perfekte Kandidat. Mit Faden als Schneidewerkzeug stutzt er mühelos hohes Gras und eignet sich daher fürs Grobe und für den Feinschnitt gleichermassen. Um grössere Flächen zu mähen, eignet sich der Rasentrimmer nicht. Zudem müssen Sie sorgfältig und mit ruhiger Hand arbeiten, da je nach Schnittwinkel der Untergrund beschädigt werden kann.

Benzin-Rasenmäher: DER ALLROUNDER

Er ist der Inbegriff des klassischen Rasenmähers: der Benziner. Die meisten Modelle verfügen über einen Radantrieb, sind deutlich leistungsstärker als elektrisch betriebene Geräte und stossen in höherem Gras weniger schnell an. Auch bei grossen Rasenflächen erweisen sich Benzinrasenmäher als vorteilhaft, da Sie keine Akkulaufzeiten beachten müssen oder auf Kabellängen angewiesen sind. Nachteile: Benzinverbrauch, Lärm und Wartung (Ölwechsel, Luftfilter säubern). Für das Mähen von unebenem Gelände und Rasen in Hanglage sind Benzin-Rasenmäher mit Radantrieb die ideale Wahl. Durch den eigenen Antrieb lässt sich der Benzin-Rasenmäher deutlich leichter schieben.

ELEKTRO-RASENMÄHER: DER LEISE KLASSIKER

Auch ein Klassiker unter den Rasenmähern: Der Elektro-Rasenmäher. Er ist im Vergleich zum Benziner günstiger in der Anschaffung, allerdings nicht so leistungsstark. Er ist leicht, leise und einfach zu lenken. Der mit Strom betriebene Rasenmäher gehört zu den umweltfreundlichen Mähern. Nachteil: Das mitzuführende Kabel kann bei Grundstücken mit Bäumen, Büschen und Blumen unpraktisch sein. Für hohes Gras und grosse Rasenflächen nicht unbedingt die beste Wahl. Im Vergleich zum Akku-Rasenmäher ist der elektrobetriebene Rasenmäher meist leistungsstärker.

AKKU-RASENMÄHER: DER UMWELTFREUNDLICHE RASENMÄHER

Wartungsarm, leicht und leise. Richtig angewendet, ist der Akku-Rasenmäher ein zuverlässiger Helfer bei mittelgrossen, ebenen Rasenflächen. Der Akku-Rasenmäher mag niedrige Grashöhen – um regelmässiges Rasenmähen kommen Sie nicht herum, wenn Sie den Akku-Rasenmäher an Ihrer Seite haben. Wichtig: Das Anwenderverhalten entscheidet über die Leistung des Akku-Rasenmähers. Schalten Sie ihn nicht ab während des Wendens. Starten Sie das Gerät ausserhalb der Rasenfläche und fahren Sie mit Volllast ins Gras. Mähen Sie dann Spur für Spur.

4 Tipps für die richtige Pflege des Rasenmähers

  • Direkt nach dem Gebrauch immer gründlich reinigen. Mit einer Bürste alle Grasreste und groben Schmutzablagerungen entfernen. Das Gehäuse und die Messer mit einem feuchten Tuch reinigen.
  • Regelmässig die Messer kontrollieren. Etwa alle 25 Arbeitsstunden die Messer des Rasenmähers schärfen lassen.
  • Rasenmäher an einem trockenen und frostfreien Ort lagern. Zum Abdecken vor Staub und Kälte nehmen Sie eine Decke.
  • Sich bitte immer an die Pflegeanleitung des Geräts halten.

Service-Check: So bleibt Ihr Rasenmäher schnittig

Die regelmässige Wartung Ihres Rasenmähers sorgt für eine längere Lebensdauer des Geräts. Je nach Modell und Wunsch überprüfen wir Motor, Schalter und Anschlüsse oder machen den Ölwechsel und ersetzen kaputte Teile wie Zündkerzen oder Luftfilter. Wir schärfen die Messer, checken Räder und Radantrieb und reinigen das Gerät. Den Rasenmäher-Check bieten wir in allen JUMBO-Filialen an.

DIESE BEITRÄGE KÖNNTEN SIE AUCH INTERESSIEREN

Rasenpflege

mehr

Aufbewahrung im Garten

mehr

Bewässerung

mehr

Gartenarbeit

mehr