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Drei Dinge scheut der Einbrecher: Zeitaufwand, Lärm und viel Werkzeug mitschleppen. Schon mit wenigen Massnahmen stellen Sie Dieben massive Hürden in den Weg – und schützen Ihr Heim. Wir zeigen, wie’s geht.

Aktualisiert, 16. Oktober 2019 | Xenia Imbach


Wie kann ich mein Zuhause sichern, und wie schrecke ich Einbrecher ab? In den Infografiken zum Ein- und Mehrfamilienhaus erfahren Sie, welche möglichen Sicherheits-Schwachstellen Ihr Zuhause aufweisen könnte. 

Mögliche Schwachstellen beim Einfamilienhaus

A) Haustür: Die meisten Türen sind mittlerweile gut gesichert. Das beste Schloss nützt allerdings nichts, wenn das Gegenstück im Rahmen bei grossen Krafteinwirkungen nicht standhält. Montieren Sie daher ein Sicherheitsschliessblech, das im Rahmen massiv verankert werden kann. Wir empfehlen Ihnen für die Tür einen Panzerriegel. Dieser schützt vor dem Aufbrechen und Aufdrücken.


B) Fenster: Standardfenster sind keine grosse Hürde für Diebe. Hier helfen Mehrfachverriegelungen – sie verriegeln Fenster an mehreren Punkten. Problematisch: Jedes zehnte Fenster ist offen oder gekippt – die ideale Einladung für Diebe. Gekippt gleich offen, das sieht übrigens auch Ihre Versicherung so. Auch Dachfenster sollten Sie bei einer Sicherheitsaufrüstung miteinberechnen. Geschossene Rollläden sind für Einbrecher ebenfalls kein grosses Hindernis.


C) Balkon- oder Terrassentür: Glastüren sind bei Einfamilienhäusern der Einstiegspunkt Nummer 1, bei Mehrfamilienhäusern Nummer 2. Besonders gefährdet sind die Hintertüren im Erdgeschoss. Diese Türen sollten Sie immer abschliessen. Abschreckende Wirkung haben massive Türen mit stabilen Rahmen und auch Bewegungsmelder. Auch ein Balkon kann mit einer Aufstiegshilfe einfach erklommen werden – die Tür und angrenzende Fenster sollten ebenfalls gesichert werden.


D) Kellerbereich: Der Keller ist zwar nicht das erste Ziel des Einbrechers, aber er hat dafür mehr Zeit. Bei Keller- und Nebentüren sind Zweitschlösser besonders zu empfehlen. Das heisst: An der Innenseite der Tür wird ein zweites, massives Schloss angebracht. Zudem raten wir Ihnen, Lichtschachtgitter gegen unbefugtes Abheben zu sichern und Kellerfenster wie oben beschrieben ebenfalls zu sichern.


E) Garage: Ist die Garage mit dem Wohnhaus verbunden oder lagern Sie dort wertvolle Gegenstände, dann sollten Sie den Schutz von Garagentüren und -fenstern überprüfen. Überprüfen Sie auch den Sicherheitsstandard des Garagentors – verfügt dieses nicht über ein TÜV-Siegel, sollten Sie hier einen Experten hinzuziehen.


F) Aufstiegshilfen: Bewegliche Container, Mauern, Leitern und Gartenhäuschen können von Dieben als Aufstiegshilfe in obere Stockwerke missbraucht werden. Abfallcontainer können Sie beispielsweise mit einem Vorhängeschloss anketten.


Quelle: Die möglichen Schwachstellen von Einfamilienhäusern stammen aus der Dokumentation «Gegen Einbruch kann man sich schützen!» der Polizei und der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP).

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Mögliche Schwachstellen bei Mehrfamilienhäusern und Wohnungen

A) Eingangs- und Wohnungstür: Haustüren sind oft gut gesichert – Wohnungstüren nur selten. Lassen Sie daher Mehrfachverriegelungen einbauen. Wie beim Einfamilienhaus gilt auch hier: Ein Panzerriegel im Rahmen sorgt für mehr Stabilität und Sicherheit. Allgemein sollte die Eingangstür zum Mehrfamilienhaus immer abgeschlossen werden. Dies gilt auch für Seitentüren oder Velokellertüren.


B) Parterrewohnungen: Vor allem bei Parterrewohnungen gilt es, den Sicherheitsstandard von Fenstern zu hinterfragen. Standardfenster sind keine grosse Hürde für Diebe. Hier helfen Mehrfachverriegelungen – sie verriegeln Fenster an mehreren Punkten. Auf gekippte Fenster sollten Sie verzichten, denn gekippt gleich offen. Das sieht übrigens auch Ihre Versicherung so.


C) Balkon- oder Terrassentür: Glastüren sind bei Einfamilienhäusern der Einstiegspunkt Nummer 1, bei Mehrfamilienhäusern Nummer 2. Abschreckende Wirkung haben massive Türen mit stabilen Rahmen und auch Bewegungsmelder. Auch ein Balkon kann mit einer Aufstiegshilfe einfach erklommen werden – die Tür und angrenzende Fenster sollten ebenfalls gesichert werden.


D) Kellerbereich: Der Keller ist zwar nicht das erste Ziel des Einbrechers, aber er hat dafür mehr Zeit. Bei Keller- und Nebentüren sind Zweitschlösser besonders zu empfehlen. Das heisst: An der Innenseite der Tür wird ein zweites, massives Schloss angebracht. Zudem raten wir Ihnen, Lichtschachtgitter gegen unbefugtes Abheben zu sichern und Kellerfenster wie oben beschrieben ebenfalls zu sichern.


E) Aufstiegshilfen: Bewegliche Container, Mauern, Leitern und Gartenhäuschen können von Dieben als Aufstiegshilfe in obere Stockwerke missbraucht werden. Abfallcontainer können Sie beispielsweise mit einem Vorhängeschloss anketten.


F) Briefkasten: Während einer Ferienabwesenheit sollten Sie eine Vertrauensperson bitten, Ihren Briefkasten zu leeren. Ein voller Briefkasten signalisiert Einbrechern Ihre Abwesenheit und ist wie eine Einladung zum Einbruch.


Quelle: Die möglichen Schwachstellen von Einfamilienhäusern stammen aus der Dokumentation «Gegen Einbruch kann man sich schützen!» der Polizei und der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP).

Sicherheitssysteme gehen sparsam mit Energie um

Sicherheitssysteme befinden sich im Normalfall automatisch im Standby-Modus. Erst wenn ein verdächtiges Verhalten registriert wird, verbrauchen sie Strom.


Erfahren Sie in unserem Energie-Spar-Artikel, wie Sie zu Hause den Energieverbrauch effizienter gestalten.

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So schützt ein Sicherheitsexperte sein Zuhause

Manlio Ravanello, Verkaufsleiter bei ABUS Schweiz AG, schützt sein Zuhause mit der Funk-Alarmanlage Smartvest. «Mit unserem Smart-Home-System bekomme ich alles aus einer Hand, was sich nicht nur für meine Sicherheit, sondern auch mein Portemonnaie lohnt», meint Ravanello. Die Komponenten eines Smart-Home-Systems lassen sich beliebig kombinieren. So werden beispielsweise Funk-Steckdosen, Funk-Bewegungsmelder und Magnetsensoren in einem System gekoppelt.

Manlio Ravanello erachtet den Smart-Home-Trend als grossen Schritt beim Einbruchschutz. Musste früher der Zustand jeder einzelnen Anlage überwacht werden, übernimmt dies heute eine App. Der grösste Fortschritt der Sicherheitstechnologie ist für Ravanello, dass die Mechanik neu mit der Elektronik zusammenspielt. Die Mechanik, also beispielsweise ein Panzerriegel an der Tür, ist für die primäre Sicherheit zuständig. Ein integrierter elektronischer Sensor im Panzerriegel ergänzt den mechanischen Schutz – bei einem versuchten Einbruch erkennt dies der Sensor und schickt eine Warnmeldung auf die App des Eigentümers. «Egal ob ich bei der Arbeit oder in den Ferien bin, per App bin ich ohne Zeitverlust informiert und kann im Ernstfall sofort die Polizei alarmieren.»


Auf den alleinigen Schutz durch einen Hund würde Ravanello verzichten. «Hunde sind heute oft an den Umgang mit Menschen gewöhnt und sind zutraulich zu Einbrechern.» Ein darauf trainierter Wachhund könne durch lautes Bellen Einbrecher verscheuchen, dennoch biete er nicht den gleichen Schutz wie eine professionelle Sicherheitsanlage, meint Ravanello.

ABUS ist eine unabhängige und weltweit operierende Unternehmensgruppe für mechanische und elektronische Sicherheit. Wenn es um den Schutz von Leben und Sachwerten geht, leistet die ABUS-Gruppe einen verantwortungsvollen Beitrag, um in vielen Bereichen des Lebens für das Plus an Sicherheit zu sorgen. Produkte von ABUS finden Sie in Ihrem JUMBO. Fragen Sie den JUMBO-Fachmann vor Ort.

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