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Sie lassen Sie nie im Dunkeln stehen, sorgen für Sicherheit rund ums Haus und schalten das Licht automatisch wieder aus, wenn es nicht mehr gebraucht wird: Bewegungsmelder.

Aktualisiert, 17. Oktober 2019  |  Xenia Imbach


Sie kennen die Situation: Sie kommen abends nach Hause, haben schwere Einkaufstaschen in den Händen, sehen im Dunkeln nicht, wo die grossen Blumentöpfe stehen, und haben ein leicht mulmiges Gefühl beim düsteren Hauseingang um die Ecke. Da braucht es nur eins: Licht! Bewegungsmelder sind in solchen Momenten die Retter in der Not: Sie sind komfortabel – das unnötige Suchen nach dem Schalter entfällt. Und sie sorgen für Sicherheit – Hindernisse stehen dank dem Bewegungsmelder im Rampenlicht, unliebsame Besucher werden abgeschreckt.


Doch wie funktioniert ein Bewegungsmelder überhaupt?

Eigentlich sind Bewegungsmelder Wärmemelder: Meist haben sie einen so genannten PIR-Sensor, der die Infrarotstrahlung in der näheren Umgebung misst und auf rasche Temperaturveränderungen reagiert. Also beispielsweise dann, wenn ein Mensch in den Detektionsbereich des Sensors läuft. Auf statische Wärmeunterschiede – etwa Sonneneinstrahlung – reagiert er hingegen nicht. Empfängt der Bewegungssensor ein Signal, schaltet er automatisch das Licht oder eine Alarmanlage ein.


Wo kommen Bewegungsmelder denn sinnvollerweise zum Einsatz?

In der Regel werden Bewegungsmelder im Aussenbereich montiert: an Wänden von Hauseingängen, Garageneinfahrten, Treppenaufgängen oder Kellerabgängen. Im Innern von Gebäuden sind eher Präsenzmelder im Einsatz: Mit ihren hochwertigeren Sensoren erkennen sie die Anwesenheit von Personen auch, ohne dass sich diese gross bewegen – etwa in einem Büro oder auf einer Toilette. Präsenzmelder reagieren auch empfindlich auf die sich langsam verändernde Umgebungshelligkeit und schalten das künstliche Licht ein, wenn es dämmert.


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Und können Bewegungsmelder auch eingestellt werden?

Die zwei Einstellfunktionen eines Bewegungsmelders müssen meist nur einmal, bei der Montage, bedient werden: Über den Dämmerungspotentiometer legen Sie fest, ab welchem Grad der Dunkelheit der Sensor einen Anschaltimpuls geben soll. Und über die Zeitschaltuhr stellen Sie ein, wie lange eine Lampe leuchten soll, bis sie automatisch wieder ausgeschaltet wird – das können wenige Sekunden sein oder auch mehrere Minuten.

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Sicherheit in der Hosentasche

Gemeinsam sind wir stärker als alleine – dieser Grundsatz gilt auch bei modernen Sicherheitsgeräten. Heute kombinieren sogenannte Smart-Home-Systeme Bewegungsmelder über Funk mit dem Rest des Sicherheitssystems. Rauchmelder, Kameras, Magnetsensoren an Fenstern und Bewegungsmelder lassen sich alle als Smart-Home-System über eine App steuern. Sind sie beispielsweise in den Ferien, so können Sie über die App bequem die Hausbeleuchtung steuern. Unser Tipp: Schalten Sie die Innen- und Aussenbeleuchtung während Ihrer Abwesenheit jeden Tag zu unterschiedlichen Zeiten ein und aus. Falls es trotz Sicherheitsvorkehrungen zu einem Einbruch kommen sollte, löst das Smart-Home-System ohne Zeitverlust einen Alarm in der App aus.

Innenräume smart beleuchten

Auch Innenräume können Sie intelligent beleuchten. Anders als im Aussenbereich kommen jedoch keine Bewegungsmelder, sondern Präsenzmelder zum Einsatz. Diese reagieren bereits auf kleinste Bewegungen – wie beispielsweise das Tippen auf einer Tastatur. Erfahren Sie mehr über die Beleuchtungstrends «Sensorik» und «smarte Lichtsysteme» in unserem Ratgeber zum Thema stimmige Beleuchtung für Ihr Zuhause.

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Tipps für die Planung und Montage von Bewegungsmeldern

Tipp 1: Die Höhe

Je höher Sie den Sensor montieren, desto grösser ist der Erfassungsbereich. Allerdings: Die passiven und aktiven Zonen im Erfassungsbereich nehmen ab, wenn Sie den Melder sehr hoch anbringen. Dadurch verringert sich auch die Empfindlichkeit des Sensors.


Tipp 2: Der Ort

Wenn Sie den Sensor an einer Hausecke montieren, erhöhen Sie seinen Erfassungsbereich. Als Unterlage kommen in diesem Fall spezielle Eckwinkel zum Einsatz. Zudem sollten Sie Bewegungsmelder nicht im Erfassungsbereich von Dauerauslösern wie Heizungsöffnungen, sich im Wind bewegenden Bäumen oder Vorhängen montieren. So vermeiden Sie allzu häufige Fehlschaltungen.


Tipp 3: Das Leuchtmittel

Verwenden Sie sparsame Leuchtmittel bei den angeschlossenen Lampen. Bei kombinierten Meldern/Lampen kommen heute meist LED-Leuchtmittel zum Einsatz.


Checkliste beim Kauf im Geschäft 

Bevor Sie einen Bewegungsmelder kaufen, sollten Sie einige Punkte beachten:

  • Eignet sich der Bewegungsmelder nur für den Aussenbereich oder auch für den Innenbereich?
  • Wie gross ist der Erfassungswinkel/-bereich des Sensors? (Üblich: 90 bis 360 Grad)
  • Wie gross ist die Reichweite des Sensors? (Üblich: 0 bis ca. 20 Meter)
  • In welchen Temperaturbereichen arbeitet der Sensor zuverlässig? (Üblich: –10 bis +40 Grad Celsius)

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