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Niemand mag Autopannen. Schon gar nicht im Winter bei Schnee und Kälte. Aber gerade jetzt ist Ihre Autobatterie besonders anfällig – eine Panne steht möglicherweise kurz bevor. Was tun?

15. November 2018 | Andreas Turner / Luk von Bergen

Ob das Auto auf halber Strecke stehenbleibt oder sich schon daheim in der Garage nicht mehr starten lässt: Autopannen sind ärgerlich, kosten Nerven, Zeit und Geld. Laut dem Touringclub der Schweiz sind defekte oder entladene Autobatterien in der Pannenstatistik ganz vorne mit dabei. Wir zeigen Ihnen, wie es so weit kommen kann und was Sie vorbeugend tun können.

Kältestress: Warum die Autobatterie unter tiefen Temperaturen leidet

Eine Autobatterie hat in der Regel eine Lebensdauer von vier bis sechs Jahren. Am leistungsfähigsten ist sie bei Temperaturen um 25 Grad, denn je kälter es wird, desto langsamer laufen die chemischen Vorgänge ab und die Leistung der Batterie schwindet. Das ist uncool, denn gerade im Winter wird die Batterie stark beansprucht: Heizung für Sitze, Lenkrad und Scheiben, Lüftung, Licht – und dazu noch das Entertainmentsystem mit Radio, Navi oder Telefonie. Wer das alles volle Kanne und oft nur auf kurzen Strecken eingeschaltet hat, riskiert, dass sich die Batterie nicht mehr genügend rekuperieren, also aufladen kann. Und ist die Autobatterie nur noch halb voll, gilt sie bereits als tief entladen. Die Lebensdauer sinkt, nächster Halt: Autopanne.

Tipp 1: Wichtig ist, dass Sie Ihr Auto im Winter zwischendurch mindestens eine halbe Stunde am Stück fahren, damit sich die Batterie wieder aufladen kann. 

Tipp 2: Eine zweite Variante ist, die (neuwertige) Batterie mit einem Ladegerät periodisch aufzuladen.

Tipp 3: Verzichten Sie auf kurzen Strecken zwischendurch darauf, alle Systeme auf Hochtouren laufen zu lassen. Auch das entlastet die Batterie.

Voll oder halb leer? So messen Sie den Zustand Ihrer Autobatterie

Lassen Sie den Leistungszustand Ihrer Autobatterie von Ihrem Garagisten messen oder machen Sie es selber mit einem Multimeter

Autobatterie lokalisieren

Plus- und Minuspol freilegen (oft sind sie mittels Plastikkappe geschützt)

Multimeter auf Gleichstrom (DC) und einen Messbereich, bei dem 12 Volt angezeigt werden können, einstellen

Multimeter mit dem Pluspol (rotes Kabel) und dem Minuspol (schwarzes Kabel) der Batterie verbinden

Der angezeigte Messwert sollte mehr als 12 Volt betragen. Ist dies nicht der Fall, muss die Batterie aufgeladen oder gar ersetzt werden

Tipp

Falls Sie keinen Multimeter zur Hand haben, können Sie Ihr Auto in der Dunkelheit vor einer Wand parkieren, die Zündung des Motors ausschalten und das Abblendlicht eingeschaltet lassen. Lässt die Leuchtkraft der Scheinwerfer bereits nach kurzer Zeit nach, ist das ein Zeichen für eine schwache Autobatterie. Diese Methode ist natürlich weit ungenauer als die Messung mit dem Multimeter, funktioniert aber prinzipiell.

So sind Sie gerüstet: Zubehör für alle Fälle

Gehört in jeden Kofferraum: Starthilfekabel zur Überbrückung bei Batteriestörungen.

Nicht nur fürs Auto praktisch: Ein Jump-Starter lädt Ihre Autobatterie schnell wieder auf. Und den Akku Ihres Smartphones ebenfalls.

Batterie ausbauen und anschliessen: Falls Sie Ihr Auto einwintern, hält ein intelligentes Batterie-Ladegerät den optimalen Ladezustand aufrecht.

Autobatterie kaufen: Diese Akku-Typen gibt es

Grundsätzlich gibt es verschiedene Grössen, Stärken und Typen. Die konventionelle Blei-Säure-Batterie ist bei Autos ohne Start-Stopp-System immer noch eine zuverlässige Wahl. Aufgrund der immer stärker ausgebauten Bordelektronik sind die Anforderungen an eine Autobatterie in den letzten Jahren allerdings gestiegen. Wer oft kurze Strecken zurücklegt, ist mit einer EFB (Enhanced Flooded Battery) gut bedient, die sich für Autos mit einfachen Start-Stopp-Systemen ohne Rekuperationstechnik eignet. Moderne Autos mit aufwendigen Start-Stopp-Systemen inklusive Rekuperationstechnik haben meist eine AGM-Batterie (Absorbent Glass Mat) eingebaut. 


Tipp: Wenn Sie sich an der Originalbatterie orientieren und diese 1:1 ersetzen, machen Sie garantiert nichts falsch. In der Betriebsanleitung Ihres Autos oder auf der Website des Autoherstellers finden Sie zudem weitere Informationen zu einem Batteriewechsel und ob Sie allenfalls auch eine andere Akku-Art einbauen dürfen.

Autobatterie selber wechseln? Ja, aber...

Die Autos unserer Zeit sind immer raffinierter, aber auch komplizierter aufgebaut. Während konventionelle Blei-Säure-Batterien bei älteren Autos noch relativ einfach aus- und wieder eingebaut sind, wird es bei moderneren Autos deutlich komplizierter. Die Batterien ermöglichen schliesslich nicht nur den Start des Motors, sondern versorgen auch das gesamte Bordnetz mit Strom. Bei einem Batteriedefekt oder bei falschem Einbauen einer Batterie riskiert der Laie, dass beispielsweise Daten verloren gehen und damit die Funktion des Bordnetzes eingeschränkt ist.


Tipp: Wenn Sie sich an der Originalbatterie orientieren und diese 1:1 ersetzen, machen Sie garantiert nichts falsch. In der Betriebsanleitung Ihres Autos oder auf der Website des Autoherstellers finden Sie zudem weitere Informationen zu einem Batteriewechsel und ob Sie allenfalls auch eine andere Akku-Art einbauen dürfen.


«Achten Sie auf das Ladedatum der Autobatterie»


Cornelia Pfister, JUMBO Category Managerin für Autozubehör erklärt, worauf Sie beim Kauf einer Autobatterie achten sollten.


Frau Pfister, wie umfangreich ist das Autobatterien-Sortiment bei JUMBO?

Wir haben konventionelle Blei-Säure-Batterien der Eigenmarke UMOVE und der Marke Varta im Sortiment. Dazu einige leistungsstärkere EFB-Typen der Marke Cartec. Je nach Automodell braucht es unterschiedliche Grössen und Stärken. Mit unserem Angebot können wir einen Grossteil der Automarken bedienen. Teure AGM-Batterien führen wir übrigens nicht, da die Nachfrage zu klein ist.


Welche Batterie wird am meisten gekauft?

Die EFB laufen sehr gut. Viele Fahrzeuge sind mittlerweile mit einem Start-Stopp-System ausgerüstet und brauchen leistungsstarke Batterien. Die EFB sind widerstandsfähiger als konventionelle Batterien und deshalb stark gefragt. 


Welche Fragen im Zusammenhang mit Autobatterien tauchen bei Ihrer Kundschaft besonders häufig auf?

Viele Kunden wissen nicht, welche Batterie sie überhaupt brauchen. Natürlich stehen ihnen unsere Verkäufer in solchen Fällen gerne beratend zur Seite. Wer aber bereits zu Hause einen Blick ins Betriebshandbuch des Autos wirft, findet schnell heraus, was er kaufen muss. Zudem empfehle ich, beim Kauf aufs Ladedatum der Batterie zu schauen. Liegt dieses bereits einige Monate zurück, kann es sein, dass sich die Batterie bereits selbst stark entladen hat.

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