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Laminat selbst verlegen ist wirklich kinderleicht – vor allem mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung von JUMBO. Mit der übersichtlichen Beschreibung sollte auch bei Ihnen alles rund laufen. Sie erfahren zudem, wie Sie ganz einfach Türzargen und Heizungsrohre meistern. Damit wird Laminat verlegen so einfach, wie es klingt.

In 12 Schritten zum fertigen Laminatboden. Praktisches Bild- und Videomaterial veranschaulicht die Anleitung und bringt Sie sicher zum Ziel. Und da das nicht ohne das richtige Verlegewerkzeug geht, lesen Sie hier auch, welches Hilfsmittel Sie bei jedem Schritt benötigen. Sie werden staunen, wie schnell Sie mit dem richtigen Werkzeug vorankommen. Mit einem Mausklick legen Sie Ihr Werkzeug einfach in Ihren Warenkorb und dann kann es schon bald zuhause bei Ihnen losgehen.

Schritt 1: Laminatpaneele vorbereiten

LAMINAT 24H AKKLIMATISIEREN LASSEN

Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit lassen das Laminat arbeiten. Vor dem Verlegen braucht das Laminat daher mindestens 24 Stunden Zeit zur Akklimatisierung. Lassen Sie das Material unverpackt bei einer Mindesttemperatur von 18° C und bei 50 % bis maximal 70 % Luftfeuchtigkeit in der Mitte des Raumes liegen damit es sich an das Raumklima anpassen kann. Hinweis: Der Untergrund, auf dem Sie das Laminat verlegen möchten, muss eben, ausreichend fest, sauber und trocken sein.

Schritt 2: Dampfsperre auslegen

ULTIMATIVER SCHUTZ VOR FEUCHTIGKEIT

Wenn Sie das Laminat direkt auf dem Estrich verlegen möchten oder eine Fussbodenheizung haben, ist eine Dampfsperre unbedingt erforderlich. Eine Dampfsperre ist eine 0,2 mm starke PE-Folie, die wannenartig ausgelegt wird und vor Feuchtigkeit schützt. Rollen Sie die Dampfsperrfolie in der späteren Längsrichtung des Laminats aus und führen Sie sie 4 mm an der Wand hoch. Im Stossbereich müssen sich die Bahnen der Dampfsperre mindestens 20 cm bis 30 cm überlappen und mit Klebeband fixiert werden.

Schritt 3: Trittschallisolierung auslegen

MEHR RUHE FÜR SIE UND IHRE NACHBARN

Als Nächstes legen Sie die Trittschalldämmung aus. Folgen Sie den individuellen Herstellerangaben. Die Trittschalldämmung dient vor allem dem Wohnkomfort und ist bei schwimmend verlegten Böden wie dem Laminat unerlässlich. Durch die Dämmung wird der Schall auf ein Minimum reduziert. Bei einem Laminat mit integrierter Trittschalldämmung entfällt dieser Arbeitsschritt. Hinweis: JUMBO führt eine Auswahl an Trittschalldämmung mit integrierter Dampfsperre. Damit sparen Sie sich einen Verlegschritt.

Schritt 4: Erste Laminatreihe verlegen

LAMINAT IN RICHTUNG DES LICHTEINFALLS AUSRICHTEN

Die Fugen sind später weniger sichtbar, wenn Sie die Längsseiten des Laminats in Richtung des Lichteinfalls ausrichten. Orientieren Sie sich dabei an den Hauptlichtquellen, wie zum Beispiel dem Hauptfenster. Beginnen Sie die Verlegung in der linken Raumecke bzw. in der Ecke, die den geringsten Winkel besitzt. Klicken Sie die erste Dielenreihe an den Enden zusammen und schieben Sie sie anschliessend vollständig an die Wand. Achten Sie unbedingt auf die Dehnungsfuge. Es empfiehlt sich ein Abstand von 10 mm zwischen Wand und Dielenbrett oder Sie orientieren sich an den Herstellervorgaben. Die Dehnfuge ermöglicht dem Laminat sich bei Feuchtigkeit auszudehnen oder bei Trockenheit zu schwinden. Laminat wird übrigens immer schwimmend verlegt. Das heisst, die Laminatdielen werden nicht mit dem Untergrund verbunden. Mit der zweiten Laminatreihe verfahren Sie ebenso. Achten Sie darauf, dass Sie die Querfuge um mindestens 30 cm versetzt verlegen.

Schritt 5: Laminatpaneele kürzen

AM BESTEN GEHT’S MIT EINEM LAMINATSCHNEIDER

Die letzte Laminatdiele einer Reihe muss meistens zugeschnitten werden. Legen Sie ein Dielenbrett mit der Feder gegen die Feder der schon ausgelegten Dielenreihe. Bitte die benötigte Dehnungsfuge zur Wand hin nicht vergessen. Und nun einen Winkel auf das Dielenbrett legen, am Kantenende der Dielenreihe ausrichten und mit einem Bleistift die Schnittfuge anzeichnen. Am einfachsten schneiden Sie die Dielen mit einem Laminatschneider. Das letzte Paneel sollte aus Gründen der Stabilität mindestens 50 cm lang sein. Reststücke mit einer Länge von mindestens 40 cm können Sie problemlos für den Anfang der nächsten Dielenreihe verwenden.

Schritt 6: Dehnungsfuge sicherstellen

UNIVERSALKEILE ALS PRAKTISCHE HELFER VERWENDEN

Sogenannte Universalkeile machen es Ihnen bei der Dehnungsfuge besonders leicht. Wenn Sie die erste Dielenreihe ausgelegt haben, helfen Ihnen die Universalkeile an den Enden der Dielenreihe und zur Wand hin, dass die Dehnungsfuge eingehalten wird. Das Besondere an den Keilen: Sie können über eine Führungsschiene zusammengeschoben werden und dank der Rasterung können mehrere Keile einheitlich auf die gewünschte Stärke zusammengesteckt werden. Einmal eingeschoben und eingestellt, behalten die Keile ihre Position und Stärke. Auf jede Stossfuge sollten Sie zwei solcher Keile setzen.

Schritt 7: Türzargen kürzen

FEINARBEIT IST GEFRAGT

Um saubere Übergänge zu den Türen zu haben, müssen die Türzargen entsprechend der Dielenstärke gekürzt werden. Nehmen Sie dazu ein Reststück Ihres Laminats und legen es vor die Türzarge. Führen Sie nun eine Feinsäge mit einem gebogenen Handgriff über das Dielenbrett, bis die Türzarge völlig durchgesägt ist. Zum Schluss gegebenenfalls noch ein wenig mit dem Stechbeitel nacharbeiten.


Tipp: Die Feinsägen von Wolfcraft sind für Recht- und Linkshänder geeignet.

Schritt 8: Den richtigen Winkel abgreifen

WINKELSCHMIEGE JETZT GRIFFBEREIT HABEN

Nicht jede Ecke hat einen perfekten 90° Winkel. Beim Abgreifen des richtigen Winkels hilft Ihnen eine Winkelschmiege. Mit der Winkelschmiege von Wolfcraft geht das bei Wandwinkeln von 30° bis 180° besonders einfach. Winkelschmiege an die Wand schieben, Winkel ausrichten und fixieren. Anschliessend mit dem Bleistift den Schnittverlauf auf die Laminatdiele übertragen und mit dem Laminatschneider das Paneel zuschneiden.

Schritt 9: Laminat verdichten

DAFÜR DÜRFEN SIE DEN HAMMER AUSPACKEN

Bei manchen Klicksystemen muss man für eine fugenfreie Verbindung noch etwas mit Hammer und Zugeisen nachjustieren. Hier kommen Hammer und Schlagholz zum Einsatz. Das Schlagholz überträgt die Kraft des Hammerschlags gleichmässig auf die Laminatkante. Mit wenigen gezielten Hammerschlägen ist das Laminat perfekt verdichtet. Alternativ können Sie ein Hammerzugeisen verwenden, das die Funktionen von Hammer, Zugeisen und Schlagholz vereint.

Schritt 10: Letzte Laminatreihe verlegen

NICHT SCHMALER ALS 5 CM

Für die letzte Laminatreihe muss die Paneele in der Regel längsseitig zugeschnitten werden. Dafür messen Sie die letzte Dielenreihe erst einmal aus. Mit einem Laminateinpasser gelingt Ihnen das besonders einfach und präzise. Die letzte Reihe sollte idealerweise nicht schmaler als 5 cm sein. Achten Sie darauf, dass Sie auch hier wieder eine 10 mm Dehnungsfuge einhalten. Wenn Sie die letzte Reihe mit dem Laminateinpasser anzeichnen, müssen Sie sich über die Dehnungsfuge keine Gedanken machen. Die Dehnungsfuge wird vom Gerät automatisch berücksichtigt. Auch Unebenheiten im Wandverlauf werden vom Laminateinpasser perfekt übernommen. Mit einem Hammerzugeisen sorgen Sie abschliessend spielend für die fugenfreie Verbindung der letzten Laminatreihe.

Schritt 11: Konturenlehre

HEIZUNGSROHRE GANZ EINFACH MEISTERN

Damit Sie bei Heizungsrohren nicht ins Schwitzen kommen, hilft Ihnen die Konturenlehre. Damit greifen Sie kinderleicht die Position von Heizungsrohren ab. Diese übertragen Sie dann auf die Diele. Anschliessend nur noch aussägen, Laminatdiele einklicken und fertig. Schneiden Sie so auch das Laminatstück für hinter den Rohren zu. Mit einer Rosette können Sie das Bohrloch verkleiden.

Schritt 12: Sockelleiste anbringen

HIER HILFT DIE SCHMIEGE UND SCHNEIDLADE

So schnell ist ein ganzer Laminatboden verlegt. Die Keile können Sie nun entfernen. Die Gehrung, also der schräge Zuschnitt der Sockelleisten, ist etwas kniffelig, gelingt Ihnen mit einer Schmiege und Schneidlade aber ganz einfach. Legen Sie die Schmiege in die Raumecke bis beide Schenkel fest an der Wand anliegen. Arretieren Sie beide Schenkel mit der Feststellschraube. Dann die Sockelleisten jeweils in die Führungsfläche des linken und des rechten Schenkels der voreingestellten Schmiege und Schneidlade legen. Eine simple Feinhandsäge reicht jetzt aus, um die Sockelleisten zuzuschneiden. Jetzt nur noch Sockelleisten an die Wand anbringen und fertig. Sie haben die Möglichkeit der unsichtbaren Montage mittels Montageclips oder der sichtbaren Verschraubung.

VIDEO-ANLEITUNG: WIE SIE IHREN LAMINATBODEN RICHTIG VERLEGEN


Checkliste: Material


• Laminatdielen

• Dampfsperre

• Trittschalldämmung

• Klebeband

• Sockelleisten

• Aussenecken

• Innenecken

• Evtl. Übergangsschienen

• Evtl. Rosetten (zur Verkleidung von Heizungsrohren)


Checkliste: Verlegewerkzeug


• Richtlatte oder Wasserwaage (zur Prüfung des Untergrunds auf Unebenheiten)

• Laminat- und Vinylschneider oder Stich-/Handkreissäge

• Keile / Universalkeile

• Laminateinpasser

• Konturenlehre

• Schmiege + Schneidlade (für das Ablägen der Sockelleisten)

• Gekröpfte Feinsäge

• Klappmeter

• Bleistift


Service Total: Verlegeservice


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