Weisse oder einfarbige Wände sind Ihnen zu langweilig? Mit drei unserer Ideen wird Ihre Wand zum Hingucker. Unsere Anleitung und unsere Tipps sorgen dafür, dass Ihre Wand auch so aussieht, wie Sie es sich wünschen.

Aktualisiert, 31. August 2019 | Xenia Imbach


Neutral, zurückhaltend und dezent – mit einer weiss gestrichenen Wand liegen Sie zwar nie daneben, treffen aber vielleicht nicht ins Schwarze. Denn die richtige Wandgestaltung mit Farbe bringt Ihre Wohnung und Einrichtung erst so richtig zur Geltung. Langeweile kommt da garantiert nicht auf. Ausserdem: Wenn Ihnen die Farbe an der Wand nicht mehr gefällt, dann besorgen Sie sich eine neue. Und den perfekten Farbton lassen Sie sich ganz einfach im JUMBO mischen.

Wand mit geometrischen Mustern

Bei den «Geometric Walls» können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und beliebig viele Farben, Formen wie auch Ideen kombinieren. Mögen Sie es harmonisch, dann stammen die Farbtöne aus derselben Familie. Um geometrische Muster an die Wand zu bringen, reicht aber auch schon eine Farbe, wenn Sie einen weissen Untergrund haben. Das Streichen einer Wand in diesem Stil erfordert etwas Geduld. Kleben Sie Malerkreppband so auf die Wand, dass ein Muster entsteht, das Ihnen gefällt.


Tipp vom Profi: Damit Sie kantige Kanten und keine ausgefransten Ränder erhalten, gibt es einen einfachen Trick: Bevor Sie mit dem Wandmuster beginnen, überstreichen Sie den Übergang zwischen Klebeband und Wand mit ein wenig weisser Farbe (ca. pinselbreit). Lassen Sie die weisse Farbe mindestens zwei Stunden antrocknen. Sobald die Farbe getrocknet ist, füllen Sie die Farbfläche mit der gewünschten Farbe aus. Entfernen Sie das Klebeband noch im feuchten Zustand nach einer Trocknungszeit von 10 bis 20 Minuten (je wärmer der Raum ist, desto eher).

Wand streichen: der richtige Untergrund

Überprüfen Sie vor dem Streichen den Untergrund: Sehen Sie bröckelnden Putz oder sandigen Abrieb, dann tragen Sie zuerst eine Grundierung auf. Auch wenn Sie mehrere Millimeter vom Putz oder Altanstrich leicht abkratzen können oder die Wand zu saugfähig ist, ist eine Grundierung nötig. Ansonsten hält der Neuanstrich nicht.

Nicht perfekt gestrichene Wand

Eine Wand zu streichen, ist ja eigentlich keine Hexerei – wären da nicht die akribisch geraden Abschlüsse. Dass ein Pinselstrich mal daneben oder über das Malerkreppband hinausgeht, kommt schon mal vor. Wenn Sie eine Wand im «Imperfection»-Stil malen, soll genau das passieren: Ungerade Linien und Pinselstriche machen die Wand lebendiger und authentischer. Eine Wand in diesem Stil zu streichen, ist dementsprechend einfach. Es ist aber ratsam, den imperfekten Übergang von der Farbe auf den weissen Untergrund nicht zu hoch anzusetzen. Ansonsten sieht es aus, als hätten Sie die Leiter vergessen und deshalb nicht bis an die Decke streichen können.

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Ausgefallene Muster an der Wand

Wenn Sie Ihre Wand etwas dezenter gestalten wollen, sind Schablonen die richtige Methode für Sie. Sie können diese entweder selber entwerfen oder online nach einem Motiv suchen und dieses beliebig gross ausdrucken. Diese Anleitung zeigt Ihnen, wie Sie die Motive sauber an die Wand bringen. Sie trauen sich noch nicht ganz ans Streichen heran? Hat Ihre Wand eine glatte Oberfläche, dann versuchen Sie es doch mal mit einem Wand-Tattoo. Da gibt es mittlerweile eine grosse Auswahl an Motiven und Formen. Oder Sie basteln Ihr eigenes Wand-Tattoo: mit Etikettenpapier, wasserfestem Stift und Schere.

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Farbgestaltungs-Tipps vom Profi



Die Dos

  • Wenn Sie überlappende Farbflächen haben, warten Sie, bis die darunterliegende Farbe komplett angetrocknet ist, bevor Sie darüberstreichen.
  • Sie ziehen um und müssen eine weisse Wand hinterlassen? Schleifen Sie wenn nötig Farbkanten der Muster ab und überstreichen Sie das Muster mit einer Dispersionsfarbe mit der stärksten Deckkraft (Grad 1).

Die Don’ts

  • Bessern Sie nie weisse Stellen in einer Farbfläche mit dem Pinsel nach, dies gibt garantiert Flecken. Bei einem unebenen Farbergebnis streichen Sie besser nochmals eine neue Schicht darüber.
  • Weniger ist oft mehr. Achten Sie darauf, nicht mehr als drei Farbfamilien in einem Raum zu verwenden. Wie Sie Farben und Farbfamilie wie ein Profi kombinieren, lesen Sie im Ratgeber-Artikel zum Thema Farbwirkung.

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