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Dekoration

Fotowand ohne Bilderrahmen

Haben Sie genug von Bilderrahmen? Wir zeigen Ihnen, wie Sie Fotos auch ohne aufhängen und Ihr Zuhause mit einer Fotowand in eine Kunstgalerie verwandeln.

25. Januar 2017 | Matthias Schneider


Sind Bilder einmal eingerahmt und hängen an der Wand, dann ist das fast schon für die Ewigkeit. Sie wollen mehr Abwechslung in Ihrer Wohnung? Dann versuchen Sie es doch mit einer Fotowand. Haben Sie neue Fotos geschossen, können Sie sie schnell und einfach aufhängen. Mit wenig Aufwand entsteht so eine tolle Fotoausstellung bei Ihnen zu Hause. Wir zeigen Ihnen drei Varianten - eine klassische, eine elegante und eine natürliche Fotowand. Also: Stellen Sie schon mal den Sekt kühl und versenden Sie die Einladungen für Ihre nächste Fotovernissage.


Die klassische Fotowand

Nägel, Schnur, Wäscheklammern: Das sind die Zutaten der guten alten Fotowand. Schlagen Sie die Nägel auf gleicher Höhe in die Wand ein. In diesem Beispiel beträgt der Abstand rund 40 cm. Das erlaubt es, Fotos im Format A4 sowohl hoch als auch quer aufzuhängen.


Achten Sie darauf, dass die Nägel fest in der Wand sitzen und spannen Sie dazwischen Schnur oder einen dünnen Draht. Je fester diese gespannt sind, desto weniger hängen Sie durch. Sollte das trotzdem passieren, setzen Sie ein bis zwei kleine Nägel als Stützen.


Jetzt fehlen nur noch Ihre Fotos. Wäscheklammern eignen sich bestens, um sie aufzuhängen, aber auch alle anderen Klammern, die Ihnen gefallen. Und wenn Sie nach Ihrer nächsten Reise wieder neue Fotos haben, dann sind diese innert Minuten ausgetauscht.


Die elegante Fotowand

Darf es etwas edler sein? Dann sind Metallstangen, Schnur, Nägel und Vorhanghaken alles, was Sie für Ihr nächstes Projekt benötigen.


Als Erstes schlagen Sie nahe der Decke zwei Nägel stabil ein. Daran befestigen Sie je eine Schnur mit einem festen Knoten. Die Schnur sollte bis zum Boden reichen. Nun kommt die oberste Stange dran, die Sie mit einem Mastwurf an der Schnur befestigen. Vorteil: Er ist sehr stabil ohne das Seil zu verknoten, und er lässt sich gut verstellen.


Bevor Sie eine Stange in die Schnur einarbeiten, testen Sie, ob sich die Vorhanghaken über die Stange hängen lassen. Sind die Haken zu eng, dann fädeln Sie sie seitlich auf, bevor Sie die Stange verknoten.


Sind alle Stangen befestigt, die Abstände gleich gross – in diesem Beispiel rund 30 cm - und alles schön gerade? Gratulation: Sie haben es geschafft. Hängen Sie nun einfach Ihre Fotos an den Haken auf – fertig ist Ihre Fotoausstellung.


Die natürliche Fotowand

Ein Waldspaziergang kann der Auftakt Ihres nächsten Projekts werden, nämlich dann, wenn Sie einen schönen Ast finden. Schöne Rinde? Ein wenig Moos darauf? Perfekt! Damit lässt sich eine schöne Fotowand basteln.


Der Ast hat eine Länge von 80 bis 100 cm. Das erlaubt es, drei Fotos im Format A5 nebeneinander anzuordnen. Halten Sie den Ast an die Wand und drehen Sie ihn so lange, bis Sie die perfekte Lage gefunden haben. Schlagen Sie auf der Unterseite für jede Fotoreihe zwei Agraffen im Abstand von rund 15 cm und an der Oberseite zwei für die Befestigung an der Wand ein.


Basteln Sie aus bunten Büroklammern sechs lange Ketten, die Sie an den Agraffen aufhängen. Wichtig: Die Klammern sollten nach unten zeigen, das macht das Aufhängen der Fotos viel einfacher. Aus der Schnur drehen Sie eine Kordel und knoten diese an den zwei Agraffen an der Oberseite fest.


Hängen Sie Ihre Fotowand am besten an einer Schraube auf. Ein Nagel ist unter Umständen zu wenig stabil. Befestigen Sie die Fotos an den Büroklammern. Fertig!

Fotowand: Das benötigen Sie für Ihr Projekt


Fotos an der Stange aufhängen

  • 2 stabile Nägel oder Schrauben mit Dübel 
  • Dicke Schnur, ca. 5 Meter 
  • 5 Aluminiumstangen, Länge 100 bis 120 cm 
  • Vorhanghaken 

Zurück zur Natur

  • 8 Agraffen
  • Jede Menge Büroklammern 
  • ca. 4 Meter Schnur