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Bau einer Terrasse

So vermeiden Sie Fehler beim Terrassenbau

Frisch verlegt sieht jede Terrasse gut aus. Das soll aber möglichst lange so bleiben. Wir zeigen Ihnen die fünf häufigsten Stolpersteine beim Bau einer Terrasse auf – und wie Sie diese gekonnt umgehen.

13. April 2018 | Piera Cadruvi


FEHLER #1: «Ein grober Entwurf reicht schon.»

Dieser Satz ist einer der gravierendsten Fehler beim Bau einer Terrasse! Überlegen Sie sich vor Beginn genau, wie Sie die Unterkonstruktion bauen, die Dielen verlegen und welches Material Sie verwenden möchten. Diese Punkte sollten Sie bei der Planung berücksichtigen:

Wahl des Materials: Holz ist natürlich, braucht aber Pflege, denn es vergraut mit der Zeit. WPC ist langlebiger, aber die Oberfläche wird im Sommer deutlich wärmer im Vergleich zu Holz.

Unterkonstruktion: Auch hier sollten Sie sich von vornherein überlegen, welches Material Sie wählen. Haben Sie sich für Holzdielen entschieden, wählen Sie eine stabile Holz-Unterkonstruktion. Bei WPC-Belägen empfiehlt sich eine Alu-Unterkonstruktion.

Verlegemuster: Möchten Sie ein besonderes Oberflächenmuster wie beispielsweise Fischgräten kreieren, sollten Sie die Unterkonstruktion so planen, dass zwischen den Auflageflächen nie eine grössere Distanz als 45 Zentimeter entsteht.

Staunässe vermeiden: Regenwasser muss gut abfliessen können, damit das Holz ausreichend belüftet wird. Deshalb sollte die Höhe zwischen Dielen und Boden mindestens 75 Millimeter und das Gefälle der Dielen 15 mm/m in Längsrichtung der Dielen betragen und vom Gebäude weg verlaufen.

FEHLER #2: «Dielen anschrauben und fertig!»

Versuchen Sie, unnötige Löcher bei der Montage zu vermeiden. Denn Holz fault oft genau an diesen Stellen, da Wasser liegenbleibt. Wir empfehlen, die Terrassendielen mit unsichtbaren Montageclips zu befestigen. Dazu benötigen Sie Terrassendielen mit einer seitlichen Nut. Verwenden Sie in jedem Fall rostfreie Terrassenschrauben. Sollten Sie dennoch sichtbar schrauben müssen, bohren Sie immer vor.


FEHLER #3: «Terrasse bauen? Dafür brauche ich maximal einen Tag.»

Rechnen Sie für den Bau einer Terrasse unbedingt genügend Zeit ein. Für die Planung sollten Sie sich mindestens einen halben Tag nehmen. Wir listen Ihnen alle Schritte auf, damit Sie sich ein Bild vom Ausmass Ihres Terrassenprojekts machen können:

  1. Fläche vermessen, skizzieren und Materialliste erstellen.
  2. Gras abtragen und Erdreich 15 bis 20 Zentimeter ausheben.
  3. Graben mit Kies oder Sickerbeton füllen, bis es bündig zur Rasenfläche ist.
  4. Fläche mit Vlies überdecken, damit kein Unkraut wächst.
  5. Verstellfüsse ausrichten und im Boden verankern.
  6. Unterkonstruktion quer zur Verlegerichtung der Dielen mit einer Wasserwaage ausrichten und festschrauben.
  7. Dielen zuschneiden und mittels Montageclips montieren.
  8. Schnittkanten nachbehandeln und Belag ölen, sofern er nicht vorbehandelt ist.

FEHLER #4: «Dielen schön bündig verlegen, dann wird alles gerade.»

Holz- wie auch WPC-Dielen wachsen und schwinden. Holz verändert sich bei Feuchtigkeit, Kunststoff reagiert auf Temperatur. Zwischen den Dielen wie auch zwischen Diele und Wand sollten Sie daher mindestens 7 Millimeter Abstand einrechnen. Wenn Sie Montageclips verwenden, dann entsteht automatisch der nötige Dielenabstand. Bei WPC ist der Abstand an den Querstössen ebenfalls sehr wichtig, da sich WPC auch in der Länge ausdehnt.


FEHLER #5: «Holz pflegen ist unnötiger Aufwand.»

Holz ist ein natürliches Produkt – es verändert sich, wenn es Sonne, Nässe, Trockenheit und Temperaturunterschieden ausgesetzt ist. Damit Ihre Terrasse nach einem Jahr nicht bereits rissig und spröde aussieht, sollten Sie sie regelmässig pflegen. Diese Tipps sollten Sie dabei beachten:

  • Haben sich auf dem Holz bereits Moose gebildet, beseitigen Sie diese mit einem Grünbelag-Entferner.
  • Putzmittel und zu grobe Bürsten sind tabu! Beide beschädigen das Holz.
  • Die UV-Strahlung bewirkt, dass Holz vergraut. Dagegen helfen pigmentierte Öle oder Holzentgrauer.
  • Ölen Sie Ihre Holzterrasse zweimal im Jahr, um sie langfristig vor Witterungseinflüssen zu schützen.

Auch WPC sollte einmal pro Jahr gründlich gereinigt werden.

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Katalog: Terrassenbau

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