JUMBO – Eine Erfolgsgeschichte damals wie heute
Der Grundstein für das Unternehmen JUMBO wurde 1972 gelegt. Damals prägten Einkaufsmärkte in den Innenstädten die Einkaufsgewohnheiten der Schweizer Bürger. Die durchschnittliche Ladenfläche betrug tausend Quadratmeter auf denen meistens Lebensmittel angeboten wurden.


Aber in Amerika, Deutschland und in Frankreich begann sich eine neue Form des Handels zu entwickeln. Grossmärkte mit Discountpreisen gewannen immer stärker an Bedeutung. Auch in der Schweiz zwangen die immer knapper werdenden Platzreserven in den überfüllten Citys und die in die Höhe galoppierende Mietpreise die Händler nach neuen Standorten ausserhalb der Städte Ausschau zu halten. Fast zeitgleich stiegen die Bevölkerungszahlen in den Agglomerationen und das Shoppen mit dem Auto wurde plötzlich modern.
Die Idee von grossen Einkaufsflächen mit ausladenden Kassenfronten und reichlich Parkplätzen begann die Händlerpioniere der Sechziger zu begeistern. Zeitersparnis und grössere Auswahl zu tieferen Preisen hiess die Devise.
MAUS FRÈRES beschloss diese Vision in der Schweiz umzusetzen. Genauer gesagt, war es ein junger Mann von knapp 32 Jahren, Max Küng, dem die Gesellschafter dieses ambitionierte Projekt anvertrauten. 1974 übernahmen MAUS FRÈRES den dazumal einzigen Grossmarkt in Dietlikon.
Der Start von JUMBO kann als einmalig für die Schweiz bezeichnet werden. In einer, für damalige Verhältnisse innovativen aufblasbaren Zelthalle, befand sich der erste JUMBO.
Ein schwerer Sturm beschädigte die Halle so stark, dass sie nicht wieder erstellt werden konnte.
Nun war die Zeit für MAUS FRÈRES gekommen, als neue Besitzer an dieser Stelle einen einfachen aber zweckmässigen Bau zu realisieren.

Im August 1974 eröffneten sie das bahnbrechende neue Grossmarktkonzept als JUMBO Grossmarkt in Dietlikon.
Die Konsumenten waren von der neuen Art einzukaufen fasziniert aber auch überfordert. Man musste ihnen beispielsweise erklären, wozu der Einkaufswagen diente. Einige verlangten nach dem guten alten Einkaufskorb, der im neuen JUMBO nur schwer zu finden war. Der riesige Andrang führte dazu, dass zu bestimmten Spitzenzeiten, die Kunden nur dann eingelassen werden konnten, wenn ein anderer Kunden den Laden verlassen hatte.




